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Pirelli erwartet für Heim-Grand-Prix in Imola nur einen Boxenstopp

Formel-1-Reifenausrüster Pirelli rechnet in Imola mit einer Einstoppstrategie, allerdings spricht Mario Isola auch von "vielen Fragezeichen"

(Motorsport-Total.com) - Wenn die Formel 1 an diesem Wochenende in Imola ihr zweites Saisonrennen 2021 absolviert, stehen den Teams und Fahrern erneut die drei mittleren Mischungen (C2, C3 und C4) aus dem Pirelli-Kontingent zur Verfügung - wie schon beim Saisonauftakt in Bahrain vor drei Wochen.

Pirelli

Pirelli setzt in Imola auf die gleichen Mischungen wie in Bahrain Zoom

Es ist zudem die gleiche Wahl wie beim letzten Rennen in Imola vor sechs Monaten. Im Vergleich dazu hat sich die Reifenstruktur für dieses Jahr jedoch geändert mit dem Ziel, die Haltbarkeit zu erhöhen und niedrigere Drücken für mehr Widerstand gegen Überhitzung zu ermöglichen.

"Obwohl das letzte Rennen in Imola erst vor fast sechs Monaten stattfand, könnten die Bedingungen jetzt im April anders sein als im vergangenen November", erklärt Pirelli-Motorsportchef Mario Isola. "Darüber hinaus hat sich auch die Reifenkonstruktion verändert."

Die Mischungen C2, C3 und C4 seien aufgrund ihres breiten Leistungsspektrums aber gut auf die unterschiedlichen Charakteristika der Rennstrecke und die große Bandbreite möglicher Wetterbedingungen abgestimmt.

"Wie beim letztjährigen Rennen hier erwarten wir, dass die Teams mit einer Einstoppstrategie fahren werden", sagt Isola weiter. "Auch, weil in der Boxengasse viel Zeit verloren wird und das Überholen relativ schwierig ist."

Im vergangenen Jahr beeinflussten ein Safety-Car gegen Ende des Rennens sowie ein früheres virtuelles Safety-Car die Strategie. So gewann Weltmeister Lewis Hamilton das Rennen, in dem er alle drei Reifenmischungen einsetzte. Ohne das Safety-Car hätte die Mehrheit wahrscheinlich eine Einstoppstrategie gewählt.

"Das Safety-Car hat im vergangenen Jahr einen großen Unterschied gemacht", weiß Isola, "daher gibt es viele Fragezeichen vor der Rückkehr nach Europa an diesem Wochenende."

Das ist insbesondere auch darin begründet, dass seit 2006 nur ein einziges Formel-1-Rennen in Imola stattfand - und das unter den gemäßigten Bedingungen des Spätherbstes, weshalb die Teams nicht viele relevante Daten, auf die sie zurückgreifen können.

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