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  • 23.05.2013 · 21:53

Pirelli: Ein Stopp, zwei Stopps? Beides ist möglich!

Die Formel-1-Reifen von Pirelli scheinen beim Stadtkurs-Klassiker in Monte Carlo zwei Strategien zuzulassen - Nico Rosberg mit deutlicher Bestzeit am Donnerstag

(Motorsport-Total.com) - Nico Rosberg ist schnell in Monaco. So schnell, dass er die Donnerstags-Bestzeit aus dem Vorjahr um knapp eine Sekunde unterbot, als er im zweiten Freien Training in 1:14.759 Minuten über die Ziellinie kam. Auf den supersoften Reifen von Pirelli, die in Monte Carlo etwa um ebenfalls eine Sekunde schneller sind als die softe Mischung. Damit war Rosberg ebenfalls Klassenbester, in 1:16.195 Minuten.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton und sein Teamkollege Nico Rosberg waren bisher klar die Schnellsten Zoom

Die wohl wichtigste Nachricht des Trainingsauftakts aber ist: Beide Reifenvarianten bewiesen eine sehr gute Haltbarkeit. Die weiche Mischung gab am Donnerstag einen Stint von bis zu 33 Runden her, die supersoften hielten in einem Fall 30 Runden lang der Formel-1-Belastung stand. Bei 78 zu fahrenden Runden am Rennsonntag reicht das aber wohl nicht aus, um mit einem Stopp durchzukommen.

Oder doch? "Bislang deutet alles darauf hin, dass die Teams sich auf zwei Stopps einstellen, aber auch die Einstopp-Strategie ist gut möglich", meint Pirelli-Motorsport-Direktor Paul Hembery. "Warten wir ab. Nach dem Qualifying am Samstag können wir die Dinge viel besser beurteilen. Aufgrund der repräsentativen Streckenverhältnisse ist dann eine fundierte Prognose möglich", erklärt der Brite.

"Monaco gehört seit jeher zu den Strecken der Saison, die sich im Verlauf eines Rennwochenendes am stärksten verändern. Daher ist es schwierig, aus den ersten beiden Trainingseinheiten bereits viele fundierte Erkenntnisse abzuleiten, auch wenn sich bei den Fahrern bereits eine gewisse Rangfolge abzeichnete." Nämlich die, dass Mercedes - wie zuletzt - auf eine Runde zu den Schnellsten zählt.


Fotos: Großer Preis von Monaco


Wie erwartet haben sich, so Hembery, auch die Reifenmischungen Soft und Supersoft verhalten. "Das entspricht zum jetzigen Zeitpunkt unseren Erwartungen." Der Abstand zwischen den Pneus betrage rund eine Sekunde. "Wir gehen aber davon aus, dass sich dieses Zeitfenster im Verlauf der nächsten Tage verkleinert. Je stärker die Fahrbahn gummiert wird, desto weniger rutschen die Autos."

"Das verringert die Abriebs- und Verschleißwerte zusätzlich, die in Monaco ohnehin nicht sehr hoch sind", sagt der Motorsport-Direktor von Pirelli. Und was sich bei der hohen Verkehrsdichte auf der Strecke positiv bemerkbar mache, sei die geringe Aufwärmzeit der supersoften Mischung. "So kommen die Autos zügig auf Tempo und maximieren dadurch ihre Runden-Geschwindigkeit."

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