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Perez und die Vorbereitung: Automatisierung ist das Ziel

Sergio Perez bereitet sich auf seine erste Formel-1-Saison mit McLaren vor - Fitness, Kommunikation und automatisierte Abläufe als wichtige Kriterien

(Motorsport-Total.com) - Nach zwei Jahren im Sauber-Team steht für Sergio Perez eine neue Herausforderung an. Bei McLaren muss der junge Mexikaner beweisen, dass er um Rennsiege und um den WM-Titel mitfahren kann. In knapp neun Wochen wird "Checo" das erste Mal für die Chrompfeile in ein Grand-Prix-Wochenende gehen, bis dahin steht für ihn noch einige Zeit der Vorbereitung an.

McLaren

Sergio Perez gewöhnt sich langsam an sein neues Arbeitsumfeld Zoom

Nur sechs Testtage hat der 22-Jährige, um sich auf die Gegebenheiten bei McLaren einzustellen. Schließlich gibt es viel zu lernen, weiß der Mexikaner: "Das wichtigste wird sein, in einen Rhythmus zu kommen, in dem alles automatisch passiert - das Lenkrad, die ganzen Codes, das Verstehen des Setups, und eine gute Kommunikation mit meinen Ingenieuren."

"Es ist sehr wichtig, dass ich eine gute Beziehung zu den Ingenieuren und dem Team aufbaue", erklärt Perez gegenüber 'Formula1.com'. Dies müsse allerdings noch vor dem ersten Test Anfang Februar geschehen. "Wenn wir zu den Tests reisen, möchten wir so vertraut wie möglich sein."

Dabei helfen soll auch die Arbeit im Simulator, in den der Mexikaner bereits steigen durfte. Durch seine ersten virtuellen Fahrten bekommt das Team bereits einen Eindruck von der Fahrweise des ehemaligen Sauber-Piloten. Um einen Einfluss auf den neuen McLaren zu haben, ist es sicherlich bereits zu spät, weiß Perez: "Natürlich war es schwer für mich, Input zu geben. Aber durch die Arbeit im Simulator hat das Team angefangen, meinen Fahrstil besser zu verstehen. Aber um ehrlich zu sein, konnte ich keinen Input für das neue Auto liefern."


Fotos: Sergio Perez besucht McLaren


Stattdessen konzentrierte sich "Checo" im Winter darauf, seine Fitness auf ein neues Niveau zu schrauben, um der Herausforderung McLaren gewachsen zu sein: "Fitnesstechnisch hatte ich im Winter eine sehr gute Vorbereitung", ist Perez stolz. "Ich habe bereits einen guten Level erreicht und ich habe immer noch einen Monat Zeit bis zu den ersten Testfahrten - und zwei Monate bis zum ersten Rennen in Australien. Ich glaube, ich erreiche Australien so fit wie nie."