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Paffett zufrieden: MP4-25-Premiere geglückt

Gary Paffett absolvierte die Jungfernfahrt mit dem McLaren-Mercedes MP4-25 und zeigte sich anschließend recht zufrieden

(Motorsport-Total.com) - Nicht nur der deutsche Mercedes-, sondern auch der britische McLaren-Silberpfeil hat seine Jungfernfahrt gut überstanden: Gary Paffett drehte heute in Valencia am Steuer des MP4-25 86 Runden ohne technische Probleme und belegte den fünften Platz. Anschließend wirkte er recht zufrieden.

Gary Paffett

Auffällig: Die Luftteiler vor dem Unterboden sind stark ausgeprägt Zoom

Dem Rückstand von mehr als einer Sekunde wollte er keine große Bedeutung beimessen, denn: "Es gibt Fahrer, die müssen beweisen, dass sie zurück sind. Für mich ging es nur um die Kilometer", spielte er auf die Rückkehrer Felipe Massa, Pedro de la Rosa und Michael Schumacher an, die die ersten drei Positionen belegten. Klammert man dieses Trio aus, war nur Nico Rosberg schneller als Paffett - um drei Zehntelsekunden.#w1#

"Das Auto fühlt sich gut an. Wir gingen es ganz langsam an, um alles erstmal zu checken, aber es gab überhaupt keine Probleme. Das ist schon mal wichtig", so Paffett, der mit mehreren Fünf-Runden-Runs in den Tag startete und am Nachmittag mit mehr Benzin an Bord testete. "Obendrein ist die Balance auch gut. Das Auto ist stabil, vor allem in schnellen Kurven. Alles in allem haben wir die Erwartungen der Simulationen im Winter aber erfüllt."

"Wir sind zufrieden, es ist gut gelaufen", gab der britische DTM-Pilot zu Protokoll. "Allerdings kann man den Speed noch nicht richtig einschätzen, vor allem nicht wegen des neuen Reglements, weil die Benzinfenster jetzt noch weiter auseinander liegen können als früher. Früher ging es von zehn bis 70 Kilogramm, jetzt reden wir von zehn bis 150! Daher ist es wirklich sehr schwierig, die Zeiten einzusortieren."

Ein besseres Gefühl als vor einem Jahr, als McLaren den Testauftakt völlig verpatzt hat, hat Paffett jetzt schon: "So schlecht war der MP4-24 am ersten Tag auch nicht, aber dieses Auto fühlt sich viel stabiler und besser an", berichtete er. "Trotzdem werden wir erst in Bahrain erfahren, ob es auch schnell genug ist." Bis dahin bleibt noch Zeit, um Neuerungen wie die schmalen Vorderreifen und den verlängerten Radstand in den Griff zu bekommen.

Fallen diese Änderungen beim Fahren auf, Gary? "Die Reifen sind sicher die größte Veränderung. Sie sind nicht nur schmaler, sondern auch anders geformt, dadurch verlieren wir an der Vorderachse eine Menge Grip. In den schnellen Kurven ist die Aerodynamik wichtiger, da merkt man das gar nicht so, aber in den langsamen Kurven ist der mechanische Grip entscheidend und da verlieren wir schon Geschwindigkeit", antwortete Paffett.

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