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Nürburgring: McLaren-Mercedes dominierte Freies Training

Mika Häkkinen und David Coulthard fuhren am Freitag auf dem Nürburgring eindeutig die schnellsten Rundenzeiten

(Motorsport-Total.com) - Mit einer beeindruckenden Vorstellung sind die beiden McLaren-Mercedes-Piloten in das neunte Formel-1-Wochenende der Saison 2001 auf dem Nürburgring gestartet. Mit einer Bestzeit von 1:16.408 Minuten unterbot Vizeweltmeister Mika Häkkinen seine eigene Pole-Position-Bestzeit aus dem Jahr 1997 um rund 0.2 Sekunden - und das schon am Freitag. Damit ließ der Finne zumindest am Freitag auf seine großen Worte der letzten Tage Taten folgen. Teamkollege David Coulthard war ebenfalls stark unterwegs und wurde nach 38 Runden mit 0.171 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Platz geführt.

Mika Häkkinen

Mika Häkkinen präsentierte sich am Freitag in Bestform

Nachdem es am Morgen bei kühlen Temperaturen und rutschiger Strecke für die Michelin-Teams erwartungsgemäß noch nicht gut ausgesehen hatte, wurden die Rundenzeiten der Kundenteams der Franzosen von Minute zu Minute besser. So gelang es Ralf Schumacher mit 0.947 Sekunden Rückstand nach 43 Runden auf den dritten Platz vorzufahren. Teamkollege Juan-Pablo Montoya kam mit 1.329 Sekunden Rückstand auf den sechsten Platz. Der Kolumbianer fuhr 45 Runden.

Erst auf Rang vier, mit einem viel zu großen Abstand von 1.099 Sekunden Rückstand, war Michael Schumacher zu finden. Doch Grund zur Panik gibt es momentan noch nicht. Gut möglich, dass Ferrari heute ein anderes Programm verfolgte als die Silberpfeile, was sich in einer größeren Benzinmenge und damit einem schwereren Auto äußern könnte. Strategie hin oder her - McLaren-Mercedes scheint in Sachen Rennabstimmung Ferrari jedoch einmal mehr überlegen zu sein.

Direkt hinter Schumacher platzierte sich Rubens Barrichello im zweiten Ferrari. Der Brasilianer kämpfte in der zweiten Stunde mit technischen Problemen und benötigte mehrere Minuten, um seinen lahmenden F2001 an die Box zurückzuretten. Mit 1.257 Sekunden Rückstand wurde Barrichello Fünfter. Auch seine Zeiten und längere Turns deuteten wie bei Michael Schumacher auf die Arbeit mit sehr viel Sprit an Bord hin.

Während Jarno Trulli spektakulär hart um die Strecke fuhr und sein Auto des öfteren nur um Haaresbreite an einem Abflug hindern konnte, landete Heinz-Harald Frentzen nach einem Dreher nach wenigen Minuten des 2. Freien Trainings bereits im Kiesbett und musste aufgeben. Für den Mönchengladbacher verläuft das "Comeback" nach einem Rennen Pause alles andere als optimal. Während Trulli mit 1.725 Sekunden Rückstand nach 39 Runden auf den siebten Platz kam wurde der Mönchengladbacher nach 17 Runden 19, nachdem er schon zuvor zwei Mal abseits der Strecke zu finden war.

Für einen Platz in der Top 10 ist auf jeden Fall das Sauber-Team gut. Nick Heidfeld beendete den ersten Tag in der bewölkten Eifel als Achter mit 1.788 Sekunden Rückstand, Streckenneuling Kimi Räikkönen drehte 37 Runden und wurde mit 2.005 Sekunden Rückstand auf Platz 11 geführt.

Überraschend stark präsentierte sich Jean Alesi im Prost-Acer. Der Franzose, der in den letzten beiden Rennen in die Punkte fahren konnte, fuhr mit 1.944 Sekunden die neuntbeste Zeit, Teamkollege Luciano Burti kam nach 30 Runden mit 3.686 Sekunden auf den 20. Platz, nachdem er sein Auto im 2. Freien Training vorzeitig mit technischen Problemen abstellen musste.

Bei BAR-Honda war es Olivier Panis, der als Zehnter um 0.024 Sekunden Rückstand schneller war als Teamkollege Jacques Villeneuve, der Zwölfter wurde und sich am Ende des Trainings noch einen Ausflug ins Kiesbett leistetet. Pedro de la Rosa drehte im Jaguar 47 Runden und kam mit 2.065 Sekunden Rückstand auf den 13. Platz, Teamkollege Eddie Irvine konnte wegen Benzindruck-Problemen am Morgen nicht fahren und fuhr am Mittag so ungestüm, dass er mehrmals neben der Strecke landete. Am Ende wurde der Ire mit 3.095 Sekunden Rückstand als 15. geführt.

Giancarlo Fisichella war bei Benetton-Renault als 14. einmal mehr schneller als Teamkollege Jenson Button der 18. wurde und dabei mehr als 0.6 Sekunden langsamer war als der Römer. Auf die Plätze 16 und 17 kamen mit Jos Verstappen und Enrique Bernoldi beide Arrows-Piloten. Das Schlusslicht bildeten beide European-Minardi-Piloten. Fernando Alonso hatte nach 45 Runden 3.775 Sekunden Rückstand, Tarso Marques fehlten nach 21 Umrundungen 4.721 Sekunden auf die Spitze, der Brasilianer konnte am Morgen wegen technischer Probleme nicht fahren.

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