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Nick Heidfeld: Robert Kubica hat sich nach Rallye-Unfall abgeschottet

Robert Kubica hat sich nach seinem schweren Rallye-Unfall 2011 so isoliert, dass nicht einmal sein langjähriger Formel-1-Teamkollege ihn erreichen konnte

(Motorsport-Total.com) - Robert Kubica habe sich nach seinem schweren Rallye-Unfall 2011 komplett von der Rennsportwelt isoliert, das behauptet sein ehemaliger Formel-1-Teamkollege Nick Heidfeld. Kubica erlitt bei der Ronde di Andora schwerste Verletzungen, vor allem an seinem rechten Arm, die seine Formel-1-Karriere vorerst beendeten.

Nick Heidfeld, Robert Kubica

Robert Kubica und Nick Heidfeld waren von 2006 bis 2009 Teamkollegen Zoom

Kubica musste sich erst wieder in das Leben und schließlich in den Rennsport zurückkämpfen und war selbst für seine damaligen Kollegen nicht zu erreichen. "Nach seinem schweren Unfall konnte ich ihn nicht kontaktieren - und wie ich gehört habe, hatten andere das gleiche Problem", erzählt der Deutsche gegenüber 'Express'.

Heidfeld war zuvor vier Jahre lang Teamkollege des Polen bei BMW-Sauber gewesen, bevor dieser 2010 zu Renault gewechselt war. Einen Vorwurf macht er seinem Ex-Kollegen dafür aber nicht: "Man kann sich nur schwer vorstellen, was einem nach so einem Vorfall im Kopf vorgeht, wie man sich fühlt und welchen Druck man hat."


Fotostrecke: Auf und Ab: Die Karriere von Robert Kubica

Der Deutsche wurde von Renault damals als Ersatz für den verletzten Kubica verpflichtet und durfte bis zum Ungarn-Grand-Prix im Sommer im Auto sitzen, während sich der Pole weiter von seinen Verletzungen erholte und später über den Rallyesport wieder den Einstieg in den professionellen Motorsport fand.

2019 wird der 34-Jährige bei Williams als Stammpilot in die Formel 1 zurückkehren, was Heidfeld sehr freut: "So zurückzukommen und es wieder in die Formel 1 zu schaffen, ist ziemlich beeindruckend", sagt er. "Ich wünsche ihm alles Gute."

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