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Neuer Megavertrag für Charles Leclerc: Was ist dran an den Gerüchten?

Fünf Jahre und 50 Millionen Dollar Traumgage? In Italien wird aktuell über eine Vertragsverlängerung zwischen Ferrari und Charles Leclerc spekuliert ...

(Motorsport-Total.com) - Das Ferrari-Team steht offenbar unmittelbar davor, den ohnehin erst Ende 2024 auslaufenden Vertrag mit Charles Leclerc vorzeitig zu verlängern. Medienberichte in Italien gehen von einem neuen Fünfjahresvertrag aus, mit einer Traumgage von 50 Millionen US-Dollar im letzten Jahr. Informationen, die Motorsport-Total.com so bisher nicht erhärten konnte.

Titel-Bild zur News: Charles Leclerc und Ferrari-Formel-1-Teamchef Frederic Vasseur

Gespräch mit Frederic Vasseur: Charles Leclerc soll langfristig bei Ferrari bleiben Zoom

Klar ist: In der heißen Phase einer solchen Vertragsverhandlung, in der es auch um viel Geld geht, positionieren sich beide Seiten. Auf Leclercs Seite, so gewinnt man den Eindruck, setzt der einflussreiche Todt-Clan seine Kontakte ein, um eine hilfreiche Medienberichterstattung zu erreichen. Auf der anderen Seite streut auch Ferrari unter der Hand bruchstückhaft Informationen.

Die Gazzetta dello Sport berichtet jetzt, dass sich Ferrari und Leclerc bereits auf einen Vertrag bis 2029 geeinigt haben, mit einer Jahresgage von 25 Millionen Dollar zu Beginn und 50 Millionen Dollar am Ende des Vertrags. Sollte das stimmen, würde ihn das zwar nicht zum Bestverdiener in der Formel 1 machen (das bleibt Max Verstappen), aber in die Liga Verstappen-Hamilton aufsteigen lassen.

Anderswo wird gemunkelt, dass der Vertrag noch nicht unterschrieben sei und dieser Leclerc lediglich bis Ende 2027, also für drei Jahre, an Ferrari binden wird. Nicht zwingend ein Widerspruch: Auch die Gazzetta berichtet, dass es nach drei von fünf Jahren eine Ausstiegsoption geben soll, sollte Ferrari nicht so konkurrenzfähig sein wie von Leclerc erhofft.

Bei der Gazzetta wird für den Deal jedenfalls Stimmung gemacht. Der ehemalige Ferrari-Rennleiter Cesare Fiorio erklärt zum Beispiel in einem aktuellen Interview, Leclerc sei "im Qualifying besser und schneller" als Carlos Sainz, "auch wenn wir hier von Zehntelsekunden sprechen und nicht von einer halben Sekunde". Sainz habe dafür Vorteile in Sachen Rennintelligenz.

Eine Vertragsverlängerung mit Leclerc wäre aus Fiorios Sicht "ein guter Schritt, denn zu seiner Geschwindigkeit und zu seinem Können kommt die Fähigkeit hinzu, die Zahl der Fehler zu begrenzen. Bis vor kurzem hat er zu viele gemacht." Das sei aber "normal" gewesen, habe Leclerc doch mit unterlegenem Material gegen Verstappen kämpfen und mehr riskieren müssen.

Auch Verstappen, argumentiert Fiorio, "hat in den ersten Jahren viele Fehler gemacht. Jetzt ist Leclerc auf dem Weg zu der Reife, die Max hat und die auch Lewis Hamilton hat." Und nachdem sich Mercedes bis Ende 2025 an Lewis Hamilton gebunden hat und Red Bull sogar bis 2028 mit Verstappen plant, gibt es ohnehin keine Alternativen zu Ferrari.


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Leclerc soll zwischenzeitlich, so hört man, ernsthaft mit dem Gedanken gespielt haben, Ferrari zu verlassen, als das Team am Saisonbeginn 2023 sportlich nicht an die hohen Erwartungen anknüpfen konnte und im taktisch-operativen Bereich ein verheerendes Bild abgab. Als sein Frust auf dem Höhepunkt war, soll sogar ein möglicher Wechsel zu Audi kurz ein Thema gewesen sein.

Inzwischen sind solche Gedankenspiele vom Tisch. Das Suzuka-Update kommt Leclercs Fahrstil entgegen und hat sein Vertrauen gestärkt, dass ihm Ferrari das geben kann, was er für seinen nächsten Vertrag braucht, nämlich ein Auto, mit dem er Weltmeister werden kann. Und auch die taktisch-operative Fehlerquote war in der zweiten Saisonhälfte 2023 besser als in der ersten.

Offiziell, das nur der Vollständigkeit halber, gibt's noch keine Bestätigung von Ferrari über eine Vertragsverlängerung mit Leclerc. Hinter vorgehaltener Hand scheinen die Basics aber geklärt zu sein. Wenn überhaupt, geht es wohl nur noch um Details. Und Branchenkenner gehen davon aus, dass auch die offizielle Bekanntgabe noch im Winter erfolgen wird.

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