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Neue Aufgabe für Ex-Williams-Teammanager Stanford

Der frühere Williams-Teammanager Dickie Standford wird sich zukünftig um die Erhaltung und den Einsatz historischer Fahrzeuge kümmern

(Motorsport-Total.com) - Der frühere Williams-Teammanager Dickie Stanford hat einen neuen Posten innerhalb des Unternehmens gefunden. Der 58-Jährige ist neuer Chef des Tochterunternehmens Williams Heritage, welches sich um die Erhaltung und den Einsatz von historischen Formel-1-Fahrzeugen des Teams kümmern wird. Die Fahrzeuge aus der "Williams Grand Prix Collection", bei der es sich nach Angaben des Teams um die größte private Sammlung von Formel-1-Fahrzeugen handelt, sollen zukünftig vermehrt bei Showruns eingesetzt werden.

Dickie Stanford

Dickie Stanford (links) wird neuer Hüter der historischen Williams-Fahrzeuge Zoom

Standford hatte seine Karriere bei Williams 1985 als Mechaniker am Auto von Nigel Mansell begonnen und war später zum Chefmechaniker aufgestiegen. Ab 1995 war er zehn Jahre lang Teammanager, bevor er sich aus familiären Gründen zurückzog. 2010 heuerte er erneut bei Williams an und übernahm später auch wieder die Position des Teammanagers. Kurz vor dem Start der Formel-1-Saison 2014 übergab er diesen Posten an Peter Vale.

"Ein Team, dass so lange besteht wie wir, hat viele historische Besitztümer, die gepflegt und für die Nachwelt erhalten werden müssen", sagt Frank Williams. "Dickie verfügt aus seiner Zeit als Mechaniker über großes technisches Wissen und hat sich als Teammanager große operative und logistische Fähigkeiten angeeignet. Er ist daher beim Programm unserer historischen Fahrzeuge genau an der richtigen Stelle. Ich persönlich möchte die Gelegenheit nutzen und ihm für seine Dienste als Teammanager danken."

"Ich habe große Leidenschaft für das Unternehmen und sein Erbe, und die Gelegenheit, die Verantwortung für die historischen Fahrzeuge zu übernehmen, ist ein guter Abschluss", meint Standford. "Als eigenständige Abteilung innerhalb von Williams ist Williams Heritage in der Lage, sich um unsere historischen Fahrzeuge zu kümmern und sie den Formel-1-Fans noch viele Jahre lang zu zeigen."

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