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Motorwechsel in Österreich: Sainz und Albon werden bestraft

Carlos Sainz und Alexander Albon erhalten für den Grand Prix von Österreich einen neuen Renault- beziehungsweise Honda-Motor

(Motorsport-Total.com) - Carlos Sainz und Alexander Albon werden den Grand Prix von Österreich aus der letzten Reihe starten. Beide Piloten bekommen eine Strafversetzung aufgrund eines Motorwechsels. Beim McLaren-Fahrer wurde für das erste Freie Training am Freitag die Renault-Antriebseinheit ausgetauscht. Bei Albon wurde auf die Spec-3-Antriebseinheit von Honda gewechselt.

Carlos Sainz

Carlos Sainz bekommt einen komplett neuen Renault-Motor Zoom

Nachdem Daniel Ricciardo den B-Spec-Motor von Renault bereits bei deren Heimrennen in Le Castellet eingesetzt hatte, wird nun auch Sainz in den Genuss des Updates kommen. Alle sechs neuen Komponenten überschreiten bereits das erlaubte Kontingent für die Saison, weshalb der Spanier eine saftige Strafe bekommt. Zur Motorenübersicht!

McLaren-Teamchef Andreas Seidl hat in Paul Ricard zugegeben, dass eine Strafe für Sainz unvermeidbar sei und dass das Team sich das Timing gut überlegt habe. "Das gehört leider auch dazu. Da die Regularien so aussehen, muss man sich genau überlegen, welche Modi man fährt, wie viele Kilometer und so weiter, damit man Strafen vermeidet."

Es sei "ermutigend" und "gut", dass Renault neue Schritte in der Entwicklung einleite. In Frankreich wollte das Team allerdings noch keinen Wechsel vornehmen. Ähnlich sieht die Situation bei Alexander Albon aus. Toro Rosso hat sich dazu entschieden, den Wechsel auf den besseren Spec-3-Motor beim Briten in Österreich vorzunehmen.

Er erhält einen neuen Verbrennungsmotor, neues MGU-K, neues MGU-H und einen neuen Turbo - allerdings sind nur die ersten beiden Komponenten über dem Limit. Er wird dennoch 15 Plätze als Strafe erhalten, und daher noch vor Sainz starten.


Fotostrecke: Formel-1-Technik: Detailfotos beim GP Österreich

"Das ist natürlich kein normales Wochenende", weiß der Rookie. "Es eröffnet aber neue Möglichkeiten, weil man sich auf den Longrun konzentrieren kann, da hatten wir in Paul Ricard sowieso Probleme. Es ist nicht zu schlimm, weil wir das fast als Test ansehen können."

"In den ersten Trainings können wir Sachen erledigen und Teile ausprobieren, die wir sonst nicht einsetzen würden." Albon schöpft Hoffnung aus seinem China-Ergebnis, als er von der Boxengasse noch in die Punkte gefahren ist.

Valtteri Bottas hat eine neue MGU-K eingebaut bekommen, dafür erhält er aber keine Strafe, denn zwei davon sind in einem Jahr erlaubt. Beim Finnen musste am Vormittag der Motor gewechselt werden, weil ein Ölleck aufgetreten ist. Man hat auf einen älteren Motor zurückgewechselt, im zweiten Training ist er wieder mit der Spec 2 unterwegs.

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