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Mick Schumacher über Vorbilder: "Vergleiche mich mit meinem Vater"

Mick Schumacher verrät, dass er sich nicht mit den aktuellen Formel-1-Piloten vergleicht - Er schaut, was er von seinem Vater Michael Schumacher lernen kann

(Motorsport-Total.com) - Mick Schumacher hat ein klares Ziel vor Augen. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher möchte eines Tages selbst in der Königsklasse fahren - und dabei seinen eigenen Weg gehen. "Ich vergleiche mich nicht wirklich mit jemandem, der gerade in der Formel 1 fährt", erklärt der aktuelle Formel-2-Pilot im Gespräch mit 'Sky' und verrät: "Ich vergleiche mich natürlich mit meinem Vater."

Mick Schumacher

Mick Schumacher durfte zuletzt bereits für Ferrari testen Zoom

Er schaue sich genau an, "welche Schritte er gemacht hat, und was er anders gemacht hat, als die anderen." Er wolle "sehen, was ich davon mitnehmen kann." Besonders wichtig ist dem 20-Jährigen dabei, nichts zu überstürzen. "Es ist sehr wichtig, einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Das haben wir bis jetzt gemacht, und jetzt sollte die Formel 2 der finale Schritt vor der Formel 1 sein", erklärt er.

2016 wurde Schumacher Vizemeister in der deutschen Formel 4 und stieg anschließend in die Formel-3-Europameisterschaft auf, wo er im vergangenen Jahr den Titel gewinnen konnte. Seit dieser Saison fährt er in der Formel 2, die er als "sehr gute Vorbereitung für die Formel 1" bezeichnet. Nach den ersten beiden Rennwochenenden liegt Schumacher auf dem neunten Platz in der Gesamtwertung.


Fotostrecke: Die schönsten Bilder von Mick Schumacher im Formel-1-Auto

Damit ist der 20-Jährige nach den ersten vier Rennen 2019 der zweitbeste Rookie im Unterbau der Formel 1. Zudem ist er seit diesem Jahr Teil der Ferrari-Nachwuchsakademie und durfte in Bahrain bereits einmal den SF90 testen. Für Schumacher sind solche Möglichkeiten nicht nur wichtig, um die Autos der Königsklasse schon einmal kennenzulernen.

Er nutzt diese Gelegenheiten auch, um sich ein paar Tipps von den aktuellen Formel-1-Piloten abzuholen. "Es ist immer gut, mit jedem einzelnen zu sprechen, um so viel wie möglich zu lernen", erklärt er. Immerhin gebe es aktuell "so viele talentierte Fahrer" in der Königsklasse. Vergleichen möchte er sich aber trotzdem mit keinem von ihnen.

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