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Michael Schumacher in Indianapolis auf Pole Position

Michael Schumacher wird wie schon im Vorjahr in Indianapolis aus der Pole Positions aus ins Rennen gehen

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher hat sich nach seinem "Amerika-Tief" von Monza im Land der Terror-Anschläge vom 11. September 2001 beim Großen Preis der USA im Qualifying wieder in alter Form zurückgemeldet. "Es ist schön, wieder den Rennsport genießen zu können", meinte der viermalige Formel-1-Weltmeister nach dem Qualifying im legendären "Nudeltopf" von Indianapolis, als er mit 1:11.708 Minuten seine 42. Pole Position holte. Mit dieser Zeit war der Kerpener 3.1 Sekunden schneller als im Vorjahr und stieg siegessicher vorzeitig aus dem Auto, ohne einen letzten Angriff unter seine Räder zu nehmen.

Michael Schumacher

Jean Todt gratuliert Michael Schumacher zur 42. Pole Position Zoom

Auch Vizeweltmeister Mika Häkkinen hat in den USA zu seiner alten Form zurückgefunden. Der Finne luxte Schumacher kurzzeitig sogar die Pole Position ab, als er in einer beherzten Runde um 0.002 Sekunden schneller fuhr, was sogar die Leute von McLaren-Mercedes auf dem Kommandostand aus ihren Sitzen springen ließ. Am Ende reichte es für den 33-Jährigen in seinem vorerst vorletzten Formel-1-Rennen mit 0.237 Sekunden Rückstand für den zweiten Startplatz.

BMW-Williams-Pilot Ralf Schumacher musste sich mit 0.278 Sekunden Rückstand knapp im Prestigeduell BMW gegen Mercedes geschlagen geben und erreichte den dritten Platz vor Teamkollege Juan-Pablo Montoya, der nach seiner Pole Position und dem Sieg in Monza auf der mittelschnellen Strecke von Indianapolis sich mit 0.544 Sekunden Rückstand und einem vierten Platz zufrieden geben musste.

Die beiden Teamkollegen der am morgigen Sonntag aus Startreihe 1 losrasenden Fahrer kamen auf die Plätze 5 und 7. Rubens Barrichello erreichte mit 0.619 Sekunden Rückstand Platz 5 und blieb damit deutlich hinter den am Samstagmorgen gehegten Erwartungen. Auch David Coulthard fuhr mit 0.792 Sekunden auf einen enttäuschenden siebten Platz, der Schotte war mit seinem Setup nicht zufrieden gewesen.

Nick Heidfeld indes konnte auf seinen starken Vorstellungen vom Freitag und im Vormittagstraining aufbauen und wird morgen vom tollen sechsten Startplatz aus ins Rennen gehen. Der Mönchengladbacher war im Abschlusstraining 0.726 Sekunden langsamer als Michael Schumacher, und damit deutlich flotter unterwegs als sein hoch gelobter Teamkollege Kimi Räikkönen, der sich im zweiten Sauber mit Platz 11 und 1.173 Sekunden Rückstand zufrieden geben musste.

Jarno Trulli wird das Rennen von Startplatz 8 aus angehen und hätte sich fast dem hochmotivierten Jean Alesi geschlagen geben müssen, der als Neunter bis auf 0.002 Sekunden an den Italiener im zweiten Jordan-Honda heran kam. Bei Benetton-Renault konnte der in der Kritik stehende Jenson Button als Zehnter mit 1.097 Sekunden Rückstand im Stallduell gegen Giancarlo Fisichella einen Stich machen, der sich mit 1.234 Sekunden Abstand auf die Spitze für den zwölften Startplatz qualifizierte.

Bei BAR-Honda war es Olivier Panis, der mit 1.414 Sekunden Rückstand und Rang 13 in dieser Qualifikation eindeutig der schnellere Pilot war. Der Franzose war damit um rund 0.9 Sekunden schneller als Jacques Villeneuve, für den es an diesem Wochenende wohl überhaupt nicht zu laufen scheint. Der Kanadier kam abgeschlagen auf den mehr als enttäuschenden 18. Platz.

Auch für das Jaguar-Team lief es nicht berauschend. Eddie Irvine kam mit 1.481 Sekunden Rückstand auf den 14. Platz, Teamkollege Pedro de la Rosa fuhr drei Plätze dahinter mit 1.971 Sekunden Rückstand über die Ziellinie. Dazwischen schob sich Heinz-Harald Frentzen im Prost-Acer auf Platz 15 mit 1.573 Sekunden Rückstand. Teamkollege Tomas Enge kam mit 2.477 Sekunden auf den vorletzten Platz. Der Tscheche hatte einen Schreckmoment, als er auf seinem letzten Versuch nach Bremsversagen in den Reifenstapeln landete, dabei aber unverletzt seinem nur leicht beschädigten Auto entsteigen konnte.

Fernando Alons zeigte wieder einmal, dass in ihm ein großes Talent steckt, denn der Spanier ließ als 17. eine Reihe von Piloten hinter sich. Der Formel-1-Neuling hatte 2.283 Sekunden Rückstand, Teamkollege Alex Yoong in seinem zweiten Qualifying seiner Karriere als Letzter 3.539 Sekunden. Die beiden Arrows-Piloten platzierten sich mit Enrique Bernoldi und Jos Verstappen auf den Rängen 19 und 20.

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