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MF1 Racing: Nur noch Geld für wenige Wochen?

Eine Zeitung, ein Fachmagazin und ein Insider malen den Teufel an die Wand - das Formel-1-Projekt von Midland scheint ernsthaft in Gefahr zu sein

(Motorsport-Total.com) - Gleich mehrere Quellen berichten dieser Tage, dass das Formel-1-Projekt von Midland derzeit alles andere als reibungslos verläuft. Der Weggang von Sportdirektor Adrian Burgess könnte ein Anzeichen dafür sein, dass dem MF1 Racing Team schwere Monate bevorstehen. Nun berichtet das Fachmagazin 'Autosport', dass auch Teamchef Colin Kolles das Team verlassen wird - weitere Mitarbeiter des Rennstalls könnten folgen.

Colin Kolles

Colin Kolles soll einem Bericht von 'Autosport' zu Folge MF1 Racing verlassen Zoom

Ein Sprecher von Midland dementierte jedoch, dass der Deutsche von Bord gehen wird: "Er ist ein solch integraler Bestandteil des Teams, dass wir nicht einmal wüssten, wie wir ihn ersetzen sollten", so der bezeichnende Kommentar. In der Tat soll Kolles zuletzt aus seiner Privatschatulle Geld vorgeschossen haben, damit das Team zu Tests in Silverstone überhaupt auf die Strecke gelassen wurde, wie ein Insider gegenüber 'F1Total.com' erklärte.#w1#

Glaubt man den Berichten und Gerüchten, so geht dem Team das Geld aus, weil Teambesitzer Alexander Shnaider nicht gewillt ist, mehr Geld in den Rennstall zu pumpen. Angeblich "träumt" Shnaider davon, sein Team eines Tages Gewinn bringend an einen Hersteller zu verkaufen und hat das Team bereits zum Verkauf angeboten: "Wenn jemand mit einem Koffer daherkommt und uns mehr anbietet, als wir bezahlt haben, dann kann es natürlich verkauft werden", erklärte der Russe bereits im vergangenen Jahr.

Einem Bericht des 'Telegraph' zufolge musste Colin Kolles vergangene Woche ein "Notfall-Gespräch" mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone führen, um die Situation des Teams vor der Veröffentlichung der Starterliste für die Formel-1-Saison 2008 klarzustellen, um zu verhindern, dass dem Team ein "Slot" in der Formel 1 verweigert wird. Sollte das Team nicht auf der Starterliste für 2008 auftauchen, wäre es praktisch wertlos.

Angeblich hat Shnaider den Geldhahn derart zugedreht, dass einige Teammitglieder befürchten, dass es das Team nicht einmal bis zum Monaco-Grand-Prix am 28. Mai schaffen wird. Zudem soll es wieder nicht bezahlte Rechnungen von Dienstleistern des Teams geben. Somit bliebe dem Team gar nichts anderes übrig, als schnell einen neuen Besitzer zu finden, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

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