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  • 30.10.2016 · 02:08

  • von Benjamin Horbelt

Mexiko: Sauber kämpft in luftiger Höhe mit Grip

Mit einem identischen Setup geht Sauber in Mexiko auf Zeitenjagd - Marcus Ericsson ist dennoch deutlich schneller als sein Teamkollege Felipe Nasr unterwegs

(Motorsport-Total.com) - Der Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexico-Stadt ist die am höchsten gelegene Rennstrecke im Formel-1-Kalender 2016. Die luftige Höhe sollte dem Sauber-Team aus der Alpenrepublik Schweiz weniger Sorgen bereiten. Mehr als der 19. Startplatz ist für Felipe Nasr vor dem anstehenden Großen Preis von Mexiko (Formel 1 2016 live im Ticker) dennoch nicht drin. Marcus Ericsson sicherte sich in 2300 Meter Höhe über dem Meeresspiegel den 15. Rang. Beide Fahrer konnten sich damit im Vergleich zum dritten Freien Training steigern.

Marcus Ericsson

Marcus Ericsson kommt mit dem Grip besser als sein Teamkollege zurecht Zoom

Bei Lufttemperaturen von recht kühlen 13 bis 19 Grad Celsius kämpfte der Rennstall zunächst mit der optimalen Reifentemperatur. "Das Qualifying ist nicht so gelaufen, wie ich es erwartet hatte", ärgert sich Nasr, der mit der superweichen Reifenmischung auf die Zeitenjagd ging. "Vor dem Vormittagstraining am Samstag entschieden wir uns für eine Fahrwerkeinstellung, die identisch mit dem anderen Auto ist. Doch das Ergebnis war komplett unterschiedlich. Generell fehlte es mir in vielen Kurven phasenweise an Grip", klagt der Brasilianer, der in seinem Sauber C35-Ferrari mit guten Longrun-Zeiten im Rennen Schadensbegrenzung erreichen möchte.

Sauber-Teamkollege Ericsson entschied sich ebenfalls für die superweiche Gummimischung und kam damit deutlich besser zurecht. "Das war erneut ein ganz ordentliches Qualifying", freut sich der Schwede.


Fotostrecke: Formel-1-Strecken 2016: Mexiko-Stadt

"Mit der heutigen Performance können wir durchaus zufrieden sein. Denn uns war bewusst, dass es hier nicht leicht werden würde, in Q2 zu kommen, weil die Rundenzeiten eng zusammenliegen. Es war schön, wieder eine gute Runde in Q1 hinlegen zu können, die für Q2 reichte. Rang 15 ist ein ordentlicher Startplatz und ich bin zuversichtlich, dass wir im Rennen unsere Jagd auf Punkte fortsetzen können", blickt Ericsson optimistisch auf die anstehenden 66 Rennrunden.

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