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Mercedes warnt: Mexiko "liegt unserem Auto nicht besonders gut"

Toto Wolff erklärt, warum Mexiko das härteste der noch ausstehenden Rennen für Mercedes werden könnte - Er spricht bereits vor dem GP von Schadensbegrenzung

(Motorsport-Total.com) - Die Pflicht ist erledigt, jetzt folgt die Kür für Mercedes. In Japan sicherten sich die Silberpfeile bereits vier Rennen vor Saisonende beide WM-Titel. Teamchef Toto Wolff versichert jedoch, dass Mercedes die Saison 2019 ab jetzt nicht einfach ruhig auslaufen lassen wird. "Als Team sehen wir zukünftige Erfolge nicht als selbstverständlich an, weshalb wir nach Japan schon bald wieder mit unserer üblichen Rennvorbereitung begonnen haben", verrät er.

Lewis Hamilton

Kann Mercedes in Mexiko erstmals seit 2016 wieder gewinnen? Zoom

"Uns ist bewusst, dass die vier ausstehenden Rennen nicht einfach werden, und wir erwarten, dass Mexiko für uns das schwierigste davon sein wird", so Wolff. Tatsächlich spricht die Statistik nicht unbedingt für die Silberpfeile. Zwar konnte man die ersten beiden Rennen nach dem Mexiko-Comeback in den Jahren 2015 und 2016 gewinnen. 2017 und 2018 siegte dort allerdings Red-Bull-Pilot Max Verstappen.

"Die Höhenlage der Strecke stellt uns vor einige ungewöhnliche Herausforderungen", erklärt Wolff und ergänzt: "Die niedrige Luftdichte beeinträchtigt den Abtrieb, die Kühlung und die Motorleistung des Autos. Diese Kombination liegt unserem Fahrzeug nicht besonders gut, aber wir werden alles geben, um den Schaden zu begrenzen." Kann der W10 seine Stärken in Mexiko also nicht ausspielen?


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Mercedes hat dem W10 in Suzuka noch einmal ein kleines Update verpasst. Zuvor war der Bolide seit der Sommerpause mehr oder weniger unverändert. Weitere Formel-1-Videos

Tatsächlich hatte Mercedes in dieser Saison einmal mit großen Kühlproblemen zu kämpfen. In Spielberg konnte man nicht um den Sieg fahren, weil dem W10 die Hitze dort nicht gut bekam. Später gab es allerdings ein Upgrade, und seitdem hatten die Silberpfeile in diesem Bereich keine großen Probleme mehr. Zudem ist mittlerweile auch das Momentum wieder auf der Mercedes-Seite.

Mit drei Siegen in Serie kam Ferrari deutlich besser aus der Sommerpause, doch zuletzt in Russland und Japan siegte Mercedes wieder. "Wir freuen uns auf den Kampf und die fantastischen mexikanischen Zuschauer, die ihre Liebe für den Rennsport zur Schau tragen. Das macht das Wochenende zu einem echten Motorsport-Fest", so Wolff.

Zudem könnte sich auch der Kampf in der Fahrer-WM zwischen Lewis Hamilton und Valtteri Bottas bereits am kommenden Wochenende entscheiden. Hamilton liegt aktuell 64 Zähler vor seinem Teamkollegen. Holt er in Mexiko mindestens 14 Zähler mehr als Bottas, krönt sich Hamilton am Sonntag vorzeitig zum sechsten Mal zum Formel-1-Weltmeister.

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