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  • 31.08.2007 13:12

McLaren-Mercedes will bei "Ferrari-Party" auftrumpfen

Nach der Niederlage von Istanbul will McLaren-Mercedes beim Heimrennen von WM-Rivale Ferrari in Monza zurückschlagen

(Motorsport-Total.com) - Der Grand Prix von Italien am nächsten Wochenende in Monza ist der 13. Lauf zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2007. McLaren-Mercedes kommt als Spitzenreiter in beiden WM-Wertungen auf die Strecke im königlichen Park von Monza. Lewis Hamilton führt in der Fahrerweltmeisterschaft mit 84 Punkten vor seinem Teamkollegen Fernando Alonso mit 79 Zählern. In der Konstrukteurs-WM liegt McLaren-Mercedes seit dem ersten Grand Prix der Saison, also seit zwölf Rennen, an der Spitze und führt jetzt mit 148 Punkten vor Ferrari mit 137.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton bei Testfahrten auf der italienischen Rennstrecke von Monza Zoom

"Monza ist einzigartig", so Alonso. "Auf dieser Strecke ist die Höchstgeschwindigkeit besonders wichtig. Wir fahren mit minimalem Abtrieb und das führt dazu, dass sich die Autos hier ganz leicht anfühlen, fast so, als hätte man sie nicht ganz unter Kontrolle. Nicht nur die Flügel, so flach wie sonst nie in der Saison, auch einige andere Teile werden nur in Monza eingesetzt."#w1#

"Neben dem geringen Abtrieb brauchen wir hier vor allem Stabilität beim Bremsen und guten mechanischen Grip in den Kurven. Wir testeten eine solche Abstimmung in dieser Woche in Monza und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Monza ist keine leichte Aufgabe, aber eine ganz spezielle Strecke und hier zu fahren macht riesig Spaß."

"Im letzten Jahr fiel ich beim Grand Prix von Italien aus, doch diesmal will ich gewinnen. Die Parabolica ist eine Schlüsselstelle, sie geht voll und du fährst die ganze Zeit am Limit. Das ist nicht einfach, weil sich das Auto so leicht anfühlt. Aber nur, wenn man hier richtig schnell ist, kommt man auch auf der sich anschließenden Start- und Zielgeraden auf optimalen Top Speed und eine gute Rundenzeit."
"Die Strecke in Monza", beginnt Hamilton, "ist für jeden Fahrer etwas Besonderes. Ich fuhr hier erstmals in der GP2-Serie 2006 und hier gewann ich auch die Meisterschaft. Mein Zweikampf mit Giorgio Pantano im Sonntagsrennen war eines meiner schönsten Erlebnisse der letzten Saison. Ich hoffe, dass ich mich an das Rennen in diesem Jahr künftig genau so gern erinnern werde."

"Es ist in Monza nicht einfach, die optimale Abstimmung zu finden, deshalb war der Test in dieser Woche für mich sehr nützlich. Die Autos werden hier stark beansprucht und für eine gute Rundenzeit muss man immer wieder über die Kerbs fahren. Damit das möglich ist, und auch, damit die Autos dabei nicht beschädigt werden, wird die Aufhängung weicher abgestimmt als sonst. Da das Bremsen mit so wenig Abtrieb schwierig ist, spielt auch die Balance eine wichtige Rolle und daran arbeiteten wir in dieser Woche ebenfalls."

Martin Whitmarsh, McLaren-Geschäftsführer: "Wir kommen als Spitzenreiter in beiden Weltmeisterschaften nach Monza, aber wir sind uns bewusst, dass die Entscheidung noch weit offen ist. Ein Fahrer kann im Optimalfall in den noch ausstehenden fünf Rennen 50 Punkte holen, für ein Team sind maximal noch 90 Punkte drin."

"Jeder bei McLaren-Mercedes arbeitet konzentriert dafür, dass wir uns davon so viele Punkte wie möglich sichern. Die Strecke in Monza hat eine ganz eigene Charakteristik und dafür haben wir in dieser Woche einige wichtige Teile getestet. Wir sind vorsichtig optimistisch."

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: "Mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von rund 250 km/h pro Runde und einem Top-Speed von rund 340 km/h Ende der Start-Ziel-Geraden ist Monza die Rennstrecke im Kalender auf der die höchsten Geschwindigkeiten erzielt werden. Monza hat mit etwa 80 Prozent den höchsten Volllastanteil aller Strecken im Kalender, wobei das folgende Rennen dem Motor insgesamt noch mehr abverlangt."

"Wir starten in Monza planmäßig mit einem neuen Triebwerk, das dann den Regeln entsprechend auch für Spa vorgesehen ist. Die Kombination dieser beiden Strecken stellt die bislang höchste zu erwartende Belastung für ein Triebwerk seit Einführung der V8-Motorengeneration im letzten Jahr dar. Unsere Tests in Monza diese Woche verliefen sehr gut, wir waren schnell, konstant und zuverlässig."

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