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McLaren frustriert: Schumacher als Bremsklotz

Ohne das rundenlang dauernde Duell mit Michael Schumacher hätte man um den Sieg fahren können, davon ist man bei McLaren-Mercedes überzeugt

(Motorsport-Total.com) - Schlechte Starts kosteten beide McLaren-Mercedes-Piloten beim Großen Preis von Italien wohl die Chance auf den Sieg. Schlussendlich verloren beide hinter Michael Schumacher viel Zeit und verloren dadurch den Anschluss an Sebastian Vettel. Schlussendlich wurde Jenson Button Zweiter. Lewis Hamilton, der zig Runden hinter Schumacher festhing, belegte die fünfte Position.

Michael Schumacher, Lewis Hamilton

Lewis Hamilton biss sich an Schumacher lange die Zähne aus Zoom

"Es ist schön, dass ich mir meinen Weg zurück bis auf den zweiten Rang kämpfen konnte", so Button. "Es ist jedoch frustrierend, dass ich am Start ein Problem mit der Kupplung hatte, denn das hat mich viel gekostet. Ich fiel auf den sechsten Rang zurück. Beim Restart hatte ich keine Möglichkeit, Mark Webber hinter mir zu halten, denn seine Höchstgeschwindigkeit war so stark. Als rutschte ich auf den siebten Rang ab."

"Das ermöglichte es den Führenden natürlich, vorne davon zu fahren, und ich wurde um weitere vier oder fünf Sekunden aufgehalten, als Mark und Felipe Massa sich vor mir in der ersten Kurve bekämpften."

"Danach war ich in der Lage, mich zu konzentrieren und überholte innerhalb von fünf Kurven Lewis und Michael Schumacher. Das war wirklich befriedigend. Danach schloss ich die Lücke auf Fernando Alonso. Es war großartig, in der Lage zu sein, mir den zweiten Rang zu sichern, denn wir haben somit ein paar gute Punkte für das Team geholt."

"Insgesamt hat das Team an diesem Wochenende großartige Arbeit geleistet. Aber es sind diese kleinen Probleme, die frustrierend sind. Wenn du sie hast, dann wirst du Red Bull und Sebastian Vettel nicht schlagen. Hoffentlich werden wir beim kommenden Rennen keine Probleme haben, denn wenn wir alles zusammen bekommen, dann können wir um den Sieg fahren."

"Das war ein gutes Rennen", so Hamilton. "Ich bin ins Ziel gekommen und habe ein paar Punkte geholt, also kann ich mich nicht wirklich beschweren. Beim Restart lag Michael Schumacher außen, ich schaute ihn mir in meinem Rückspiegel an, dann war der Kerl vor mir plötzlich verschwunden. Ich verpasste aus diesem Grund eine Chance, den Windschatten von Sebastian Vettel zu nutzen. Sie haben mich also beim Nickerchen machen erwischt."

"Wir waren heute auf den Geraden etwas langsam, was bedeutete, dass es schwierig war, an Michael vorbei zu kommen, der auf den Geraden auch dann schneller war, wenn ich das DRS aktiviert hatte. Ich musste wirklich mit Schumacher kämpfen, aber die Tatsache, dass ich vor ihm ins Ziel gekommen bin, bedeutet, dass alles in Ordnung ist. Das ist Rennsport."

"Die Unterstützung, die wir in Italien genossen haben, sowie das Wetter und die Fans, waren alle unglaublich, und ich freue mich wirklich darauf, hier wieder kommendes Jahr zurückzukehren."

"Ich habe meine Zweifel, dass es noch möglich ist, Sebastian im Kampf um den Titel zu schlagen, aber wir werden Druck machen. Jetzt freue ich mich erst einmal auf die Überseerennen. Sie werden aufregend werden, und ich bin wirklich fokussiert darauf, für das Team weitere Siege zu holen."


Fotos: McLaren, Großer Preis von Italien, Sonntag


"Heute waren unsere Autos die schnellsten", so Teamchef Martin Whitmarsh. "Lewis fuhr die schnellste Rennrunde, Jenson die zweitschnellste. Aber unglücklicherweise hatten unsere Fahrer keine guten Starts. Das Ergebnis war, dass sie einen Großteil des Rennens hinter Michael Schumacher fest hängend verbrachten, dessen Mercedes-Benz auf den Geraden bemerkenswert schnell war. Zudem war er am Kurvenausgang extrem weit unterwegs."

"In der Zwischenzeit war Sebastian Vettel in der Lage, davon zu ziehen, was für uns zutiefst frustrierend war, denn wir wussten, dass wir über die Geschwindigkeit verfügen, um gegen ihn zu fahren, hätten unsere Jungs bessere Starts gehabt."

"Aber das ist Motorsport. Man muss sich gut qualifizieren, gut starten und ein gutes Rennen fahren. An diesem Wochenende haben wir uns ziemlich gut qualifiziert, wir sind ein sehr gutes Rennen gefahren, aber wir starteten nicht gut genug."

"Aber auch so haben wir an diesem Nachmittag 30 WM-Punkte geholt, festigten damit unseren zweiten Platz in der Konstrukteursmeisterschaft und bauten unseren Vorsprung auf 71 Punkte auf unseren engsten Verfolger aus."

"Nun machen wir uns auf in den harten Lauf von sechs Überseerennen. Los geht es in zwei Wochen in Singapur und es endet in Brasilien Ende November. Es sind noch eine Menge Punkte zu vergeben, und wir werden unser Bestes geben, um so viele wie möglich zu holen."

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