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McLaren-Formel-1-Team will keinen Titelsponsor

McLaren will künftig rein für sich stehen und keinen Sponsor mehr im Namen tragen - Zak Brown verspricht Ankündigung eines weiteren Sponsors noch vor Saisonstart

(Motorsport-Total.com) - Etwas mehr als ein Jahr ist Zak Brown nun als Geschäftsführer bei McLaren im Amt. Der US-Amerikaner musste bei der Übernahme seines Amtes ein nicht nur sportlich, sondern auch finanziell ins Hintertreffen geratenes Team wieder aus dem Dreck ziehen. Während es sportlich mit der Rückkehr zu Renault-Motoren für die Formel-1-Saison 2018 wieder aufwärts gehen sollte, möchte er nun auch mit positiven Schlagzeilen im Business-Bereich von sich reden machen.

Lando Norris

Der McLAren MCL32 war nicht gerade üppig mit Sponsorenlogos beklebt Zoom

Die zuletzt sponsorentechnisch äußerst dünn beklebten Boliden von Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne sollen in der Formel-1-Saison 2018 wieder mehr Sponsorenlogos zieren. "Kommerziell geht es uns gut", strotzt der 46-Jährige vor Selbstbewusstsein. "Wir haben vor kurzem Dell als Sponsor verkündet, das war unser dritter Deal. Und ich würde vor Saisonstart noch einen oder zwei weitere erwarten."

Allerdings möchte er Abstand von einem Titelsponsor nehmen: "Wir wollen keinen Titelsponsor im Sinne von NASCAR. In der Formel 1 ist es nicht so wie dort. Der Titelsponsor erhält bei NASCAR sehr viel Aufmerksamkeit. Ich denke aber, dass kaum jemand Mercedes als Petronas-Mercedes identifiziert. Sie nennen es einfach Mercedes. Sämtliche Kommentatoren nennen das Team so und alle Publikationen nennen es so. Ich möchte daher den Namen McLaren behalten und nicht alle drei bis fünf Jahre in West-McLaren, Vodafone-McLaren, Marlboro-McLaren und so weiter ändern. Wir sind einfach McLaren."

Haupt- statt Titelsponsor ist das Motto. Doch von einem solchen Deal ist die Mannshaft aus Woking noch weit entfernt. "Ich denke nicht, dass wir einen entsprechenden Partner zu Saisonbeginn haben werden. Wir wollen aber auf jeden Fall einen." Brown gibt zu, dass es die derzeitige Performance nicht leichter macht: "Wenn man im Vorjahr Neunter der Konstrukteurswertung geworden ist, wird es nicht einfach, das den Partnern zu vermitteln. Wenn wir also zeigen können, dass wir nicht mehr nur Neunter sind, wird es von selbst laufen."

"Unser Business-Plan sieht vor, in den nächsten drei bis vier Jahren wieder dahin zu kommen, wo wir schon einmal waren. Was dieses Jahr betrifft, erfüllen wir unsere Ziele. Es gibt ein großes kommerzielles Interesse. Aber verständlicherweise wollen viele Leute erst einmal sehen, wie wir uns schlagen."

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