Startseite Menü

Max Verstappen: "Kimi könnte mein Papa sein"

Der Red-Bull-Youngster wird in Kanada gefragt, ob er sich die Räikkönen-Nachfolge bei Ferrari vorstellen könne und reagiert auf seine Art - Noch viel Zeit in der Formel 1

(Motorsport-Total.com) - Das war Eigenwerbung und gut fürs zuletzt arg ramponierte Image: Mit einem starken Rennen und dem ersten komplett fehlerfreien Wochenende der Formel-1-Saison 2018 sind die Aktien von Max Verstappen wieder gestiegen. Der Red-Bull-Youngster lieferte in Kanada eine blitzsaubere Vorstellung ab, hatte seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo im Griff und jagte bis zur Zielflagge Mercedes-Pilot Valtteri Bottas im Kampf um Platz zwei. Balsam für die zuletzt arg geschundene Seele des Niederländers.

Valtteri Bottas, Max Verstappen, Kimi Räikkönen

In Mexiko 2017 standen Verstappen und Räikkönen gemeinsam auf dem Podium Zoom

In dieser Form, fehlerfrei und mit seinem gewohnten Speed ist Verstappen ohne Zweifel eine heiße Aktie in der Königsklasse. Selbst wenn in der anstehenden Silly Season Stallgefährte Ricciardo der Dreh- und Angelpunkt sein dürfte, gibt es auch um die Zukunft von Verstappen immer wieder Spekulationen. Lange galt er als Wunschkandidat von Mercedes-Teamchef Toto Wolff, ehe er Ende der vergangenen Saison seinen Red-Bull-Vertrag bis einschließlich 2020 verlängerte. Doch mit gerade mal 20 Jahren hat der dreimalige Grand-Prix-Sieger noch viele Möglichkeiten in der Formel 1.

Kein Wunder, dass er im Ferrari-verrückten Kanada von einem Journalisten gefragt wurde, ob er sich auch eine Zukunft als Nachfolger von Kimi Räikkönen bei der Scuderia vorstellen könne? Nach kurzem Zögern musste der Niederländer da erst mal nachhaken, wie alt Kimi überhaupt sei: "37, 38? Der könnte ja mein Papa sein", scherzt er über den Routinier aus Finnland, der 2001 mit Sauber sein Debüt in der Königsklasse gab. Damals war der kleine Max - in Kanada übrigens ohne seinen echten Vater Jos angereist - gerade knapp über drei Jahre alt.


Fotos: Max Verstappen, Grand Prix von Monaco


Auch wenn Räikkönen seit 2013 auf einen Sieg in der Formel 1 wartet, scheinen die Statistiken des 38-Jährigen für Verstappen durchaus erstrebenswert: 20 Siege, 17 Poles, einmal Weltmeister im Jahr 2007. Dennoch wiegelt er im PR-Sprech ab: "Ich weiß es nicht, das muss die Zeit zeigen", sagt er über einen möglichen Ferrari-Job. "Ich habe einen Vertrag bei Red Bull und bin hier momentan sehr glücklich. Wir haben ein tolles Auto und ich warte darauf, dass wir mit unserem Paket an jedem Wochenende um Siege fahren können."

"In Monaco hätte ich sicher mit niemandem tauschen wollen, da hatten wir das beste Auto", sagt der Red-Bull-Pilot, gibt aber zu, dass solche Entscheidungen immer schwierig seien. Umso besser, dass er sie derzeit nicht treffen müsse. Verstappens salomonisches Schlusswort: "Ferrari ist eine spezielle Marke. Aber ich bin ja erst 20, wenn Kimi also 37 oder 38 ist, dann habe ich noch immer 17 oder 18 Jahre vor mir, um etwas in die Richtung zu machen."

Aktuelles Top-Video

Formel-1-Technik: Shakedown Mercedes F1 W10
Formel-1-Technik: Shakedown Mercedes F1 W10

Der neue Silberpfeil ist nicht nur konzeptionell "brandneu", sondern "sehr radikal", findet Technik-Guru Giorgio Piola.

MotorsportJobs.com

ANZEIGE
Mediengestalter/in Digital- und Printmedien
Mediengestalter/in Digital- und Printmedien

Sie lieben das Gestalten von Digital- und Printmedien? Sie sprühen voller Ideen und arbeiten detailgenau und gewissenhaft? Dann brauchen wir Sie in unserer Grafik-Mannschaft!Als ...

Aktuelle Bildergalerien

Niki Lauda wird 70 Jahre alt
Niki Lauda wird 70 Jahre alt

Testfahrten in Barcelona, Donnerstag
Testfahrten in Barcelona, Donnerstag

Erste Fahrbilder des neuen Williams FW42
Erste Fahrbilder des neuen Williams FW42

Testfahrten in Barcelona, Mittwoch
Testfahrten in Barcelona, Mittwoch

Formel-1-Technik: Detailaufnahmen der Autos 2019
Formel-1-Technik: Detailaufnahmen der Autos 2019

Testfahrten in Barcelona, Dienstag
Testfahrten in Barcelona, Dienstag

Motorsport-Total.com auf Twitter

Anzeige

Das neueste von Motor1.com

Hispano Suiza Maguari HS1 GTC: Ein Supersportler mit großem Namen
Hispano Suiza Maguari HS1 GTC: Ein Supersportler mit großem Namen

Mercedes S 65 Final Edition: AMG-V12 sagt Tschüß
Mercedes S 65 Final Edition: AMG-V12 sagt Tschüß

Neue H&R-Fahrwerkskomponenten für BMW M3
Neue H&R-Fahrwerkskomponenten für BMW M3

Techart GTstreet RS 2019: Über-911-Turbo debütiert in Genf
Techart GTstreet RS 2019: Über-911-Turbo debütiert in Genf

Volvo XC90 (2019): Dezentes Facelift und Mildhybrid-System
Volvo XC90 (2019): Dezentes Facelift und Mildhybrid-System

Genfer Autosalon 2019: Das sind die Neuheiten (Update)
Genfer Autosalon 2019: Das sind die Neuheiten (Update)

Aktuelle Formel-1-Videos

Technik: Mercedes, Ferrari & Red Bull im Vergleich
Technik: Mercedes, Ferrari & Red Bull im Vergleich

Barcelona-Test: Tag 3 in der Video-Analyse
Barcelona-Test: Tag 3 in der Video-Analyse

Was Williams alles aufholen muss
Was Williams alles aufholen muss

Formel-1-Technik: Die Frontflügel im Vergleich
Formel-1-Technik: Die Frontflügel im Vergleich

Barcelona-Test: Tag 2 in der Video-Analyse
Barcelona-Test: Tag 2 in der Video-Analyse