Max Verstappen kein Fan des neuen Zeitplans: Will länger schlafen!

Max Verstappen hinterfragt den Sinn des neuen Formel-1-Zeitplans, wenn die Fahrer am Donnerstag sowieso normal da sind und dafür Freitag früher aufstehen müssen

(Motorsport-Total.com) - Eigentlich sollte der geänderte Zeitplan für eine Entlastung der gestressten Formel-1-Mitarbeiter sorgen. Weil der traditionelle Donnerstag mit Medienarbeit und Scrutineering in den Freitag verlegt wurde, sollten in der Theorie 23 freie Tage in der Saison dazugekommen sein - wie gesagt, in der Theorie.

Titel-Bild zur News: Max Verstappen (Red Bull) bei der Formel-1-Pressekonferenz in Bahrain

Max Verstappen musste heute schon um 11:30 Uhr in der Pressekonferenz sitzen Zoom

Denn vom Wegfall des Mediendonnerstags haben die Piloten in Bahrain nicht viel gemerkt. Sie waren am Donnerstag ohnehin an der Strecke und haben einiges an Medienarbeit verrichtet. Daher sind sich viele nicht sicher, ob der neue Plan wirklich sinnvoll ist - und einer fordert schon eine Rückkehr zum alten Format.

"Leider wird der Donnerstag sowieso vollgepackt mit Medienarbeit sein", hat Mick Schumacher Zweifel an der Umsetzung des neuen Systems. "Es kann zeitweise helfen, aber wir werden über die Saison herausfinden, ob es besser ist oder nicht."

Max Verstappen ist nach seinem ersten Eindruck auf jeden Fall kein Fan des neuen Zeitplans. Auch für den Weltmeister war der Donnerstag in Bahrain praktisch wie ein regulärer Donnerstag. Hinzu kommt der veränderte Ablaufplan am Freitag, der vor dem ersten Training noch eine große Pressekonferenz mit allen 20 Fahrern vorsah.


"Bisher macht man genau das Gleiche, aber man muss freitags früher aufstehen", sagt der Red-Bull-Pilot und meint: "Wenn sich nichts ändert, kann man lieber zurück auf den alten Zeitplan gehen. Dann kann ich zumindest etwas länger schlafen."

Das Problem ist: Obwohl für den Donnerstag keine offiziellen Termine anstehen, steht es den Teams natürlich frei, eigene Termine an der Strecke zu verfolgen.

Daher hätte Verstappen generell einen anderen Vorschlag, um die Streichung des Donnerstags auch durchzusetzen: "Vielleicht könnte man es verbieten, am Donnerstag an die Strecke zu kommen. Dann gibt mir das Team auch keine Aufgaben."

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