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Max Verstappen kann FIA-Altersregelung nachvollziehen

Max Verstappen wird beim Formel-1-Grand-Prix in Melbourne der jüngste Fahrer aller Zeiten - Dass die FIA dem Jugendwahn einen Riegel vorschiebt, findet er aber gut

(Motorsport-Total.com) - Mit gerade einmal 16 Jahren unterzeichnete Max Verstappen einen Formel-1-Fahrervertrag beim Red-Bull-Juniorteam Toro Rosso. Der Sohn des ehemaligen Grand-Prix-Piloten Jos Verstappen wird zum Saisonauftakt beim Grand Prix von Melbourne wohl als jüngster Formel-1-Starter bei einem Grand Prix in die Geschichte eingehen. Mit den neuen Regeln, die ab 2016 neben einem Mindestalter von 18 Jahren auch einen nationalen Führerschein sowie diverse Erfolge in Nachwuchsserien für einen Formel-1-Einstieg erfordern, würde dieser Rekord wohl auch für die Ewigkeit in Stein gemeißelt sein.

Max Verstappen

Max Verstappen hatte kurz Zweifel, ob die Formel 1 der richtige Schritt für ihn sei Zoom

Die Regelung der obersten Motorsportbehörde war die Reaktion auf das Engagement des jungen Niederländers in der Königsklasse. Die Bedenken, die hinter dieser Maßnahme standen, kann Verstappen nachvollziehen. Gegenüber 'De Telegraaf' sagt er: "Jemand, der 15 oder 16 Jahre alt ist, ist nicht bereit für die Formel 1. Die sollten nur Kart fahren. Ich verstehe, dass die internationale Motorsportbehörde versucht, es zu unterbinden, dass Teams immer jüngere Fahrer unter Vertrag nehmen. Aber ich bin glücklich, dass ich einen Vertrag habe."

Dass die Regelung für das kommende Jahr in der Vergangenheit bedeutet hätte, dass die Weltmeister Kimi Raikkönen und Jenson Button zumindest später hätten einsteigen müssen, weiß Verstappen, und er weiß auch: "Es gibt einige (Fahrer; Anm. d. Red.), die bereiter sind (als ich; Anm. d. Red.)." Trotzdem sei die Formel 1 seit seiner Kindheit immer das Ziel schlechthin gewesen, auf das er mit seinem Vater Jos stetig hingearbeitet habe. "Ich kenne nichts anderes", beschreibt er seinen Lebensinhalt.


Fotostrecke: Alle Toro-Rosso-Präsentationen

Doch obwohl das Jungtalent eigentlich vor Selbstbewusstsein zu strotzen scheint, gibt er zu, dass auch er im vergangenen Sommer kurzzeitig zweifelte, ob das Toro-Rosso-Cockpit 2015 der richtige Arbeitsplatz für ihn sei: "Du weißt nur, ob du bereit für die Formel 1 bist, wenn du das erste Mal im Auto gewesen bist. So gesehen ging ich ein Risiko ein, denn ich habe unterschrieben, ohne je einen Meter Formel 1 gefahren zu sein. Aber da mir Toro Rosso die Möglichkeit bot, an Freien Trainings teilzunehmen, hatte ich eigentlich keine guten Argumente, 'nein' zu sagen."

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