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Max Verstappen: Habe den Honda-Ausstieg kommen sehen

Red-Bull-Fahrer Max Verstappen erklärt, weshalb er eine Ahnung vom Honda-Ausstieg aus der Formel 1 gehabt hatte, noch ehe die Entscheidung getroffen war

(Motorsport-Total.com) - Am 2. Oktober 2020 hat Honda das Ende seines Formel-1-Projekts bestätigt. Doch Max Verstappen aus dem Red-Bull-Team hat das nach eigenen Angaben nicht überrascht: "Ich hatte es schon etwas eher erfahren." Und er sagt auch: "Man konnte es kommen sehen."

Max Verstappen

Red-Bull-Fahrer Max Verstappen will mit Honda bis Ende 2021 "durchziehen" Zoom

Woher Verstappen seine Ahnung hatte, das ließ er in der Pressekonferenz vor dem Eifel-Grand-Prix 2020 am Nürburgring (Formel 1 2020 im Liveticker verfolgen!) offen. Er sagte nur: "Wir machen einfach weiter. Und so macht es auch Honda. Ja, man wird aussteigen, aber deshalb jetzt nicht nachlassen."

Es gäbe aus seiner Sicht auch keinen Grund für Red Bull und Honda, die gemeinsame Arbeit am Formel-1-Projekt einzustellen. "Nächstes Jahr führen wir nochmals einen neuen Antrieb ein. Darauf freue ich mich schon", meint Verstappen. Sein Motto: "Die Sache zu einem guten Abschluss bringen und bis zum letzten Rennen alles geben."

Verstappen: Vertrag bis 2023, aber ...

Was danach kommt, das ist offen. Wobei Verstappen eigentlich über 2022 hinaus bei Red Bull unter Vertrag steht. Erst im Winter hatte der Niederländer einen langfristigen Kontrakt unterschrieben, der ihn bis Ende 2023 an sein aktuelles Team bindet. (Übersicht: Fahrer und Teams der Formel-1-Saison 2021!)


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Das bevorstehende Honda-Aus aber zeige: "Man darf sich nie sicher sein." Und: "So ist das auch bei den Teams. Du unterschreibst vielleicht einen Vertrag, aber wer weiß schon, was in fünf Jahren passiert?"

Speziell die Coronakrise habe gezeigt, wie rasch sich Prioritäten verschieben könnten. "Die ganze Situation da draußen in der Welt", sagt Verstappen, "hilft natürlich nicht."

Alles, nur nicht Fred Feuerstein sein!

Er habe sich aber noch keine Gedanken gemacht, ob der Honda-Ausstieg etwas an seiner persönlichen Zukunftsplanung ändern könnte. O-Ton: "Ich konzentriere mich einfach auf die aktuelle und die folgende Saison. Das ist in meinen Augen das Wichtigste."

"Was danach kommt, liegt noch weit in der Zukunft. Es wäre nicht sinnvoll, schon jetzt darüber nachzudenken." Außerdem bringe die Saison 2022 mit einem neuen Reglement "noch viele Unbekannte" mit sich.

Die Motorenentscheidung für Red Bull überlasse er anderen. "Ich hoffe nur, ich stehe am Ende nicht wie Fred Feuerstein da und muss selbst für den Vortrieb sorgen! Solange ich nur nicht strampeln muss, bin ich offen für alles", sagt Verstappen. Mit einer Rückkehr zu Renault hätte er jedenfalls kein Problem.

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