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  • 21.07.2011 · 23:23

  • von Gerald Dirnbeck & Dieter Rencken

Massa unbesorgt über seine Zukunft

Felipe Massa macht sich keine Gedanken um seine Zukunft - Für die kommende Saison besitzt der Brasilianer einen gültigen Ferrari-Vertrag

(Motorsport-Total.com) - Seit seinem schweren Unfall in Ungarn im Jahr 2009 hat Felipe Massa sein Talent einige Male aufblitzen lassen, aber unter dem Strich ist der Brasilianer im Vorjahr und in der aktuellen Saison nicht an seine Form aus dem Jahr 2008 herangekommen. Bei Ferrari ist Fernando Alonso auf den WM-Titel angesetzt, den man 2010 nur knapp verpasste. Wie es in Zukunft mit Massa weitergeht steht in den Sternen. Für 2012 hat der 30-Jährige einen gültigen Vertrag, doch in der schnelllebigen Formel 1 muss das nichts bedeuten.

Felipe Massa

Felipe Massa hat zum letzten Mal in Sao Paulo 2008 einen Sieg gefeiert

Bei Ferrari stellt sich natürlich die Frage, gegen wen man Massa ersetzen könnte. In den vergangenen Jahren hat der Traditionsrennstall erkannt, dass die Nachwuchsprogramme diverser anderer Teams Früchte getragen haben. Also wurde ein eigenes Programm auf die Beine gestellt. Im September werden Jules Bianchi, der aktuell in der GP2 fährt und in Silverstone erstmals gewonnen hat, und Sauber-Pilot Sergio Perez einen Ferrari aus dem Vorjahr testen. Ob einer dieser beiden Piloten in Zukunft das Massa-Cockpit bekommen wird, ist derzeit reine Spekulation.


Fotos: Großer Preis von Deutschland, Pre-Events


Massa selbst sagt zu seiner Zukunft: "Ja, ich werde im kommenden Jahr noch hier sein. Ich habe noch einen Vertrag bis Ende 2012. Als ich den Vertrag im vergangenen Jahr unterschrieb, beinhaltete der Kontrakt bereits die Saison 2012. Was danach kommt, werden wir sehen. Es geht aber noch viel Zeit ins Land, bis wir uns Gedanken darüber machen müssen, was nach 2012 geschieht. Ob ich hier bleiben werde oder nicht, hängt von den Umständen ab. Ich bin nun schon sechs Jahre in diesem Team und in der kommenden Saison werden es sieben sein. Es ist sehr gut, für Ferrari zu fahren."