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Massa schimpft: Einführungsrunden zu langsam

Felipe Massa litt in Silverstone nicht nur unter dem Räikkönen-Unfall, sondern auch unter Kupplungsproblemen und bezichtigt Mercedes des Einbremsens

(Motorsport-Total.com) - Es war sein 200. Grand Prix, doch am Ende konnte nur der Teamkollege feiern. Felipe Massa war nicht nur in den Unfall von Kimi Räikkönen in der ersten Runde des Grand Prix von Großbritannien verwickelt und musste deswegen das Rennen beenden, er hatte schon beim Start Probleme mit einer überhitzten Kupplung. Der Brasilianer glaubt, das langsame Anführen des Feldes in der Einführungsrunde sei daran schuld. Die Kritik geht in Richtung Mercedes.

Felipe Massa, Jean-Eric Vergne

Felipe Massa ist mit dem Prozedere vor dem Start nicht zufrieden Zoom

Bevor die Ampeln vor einem Formel-1-Rennen ausgehen, begeben sich die 22 Piloten noch auf eine Aufwärmrunde, um ihre Fahrzeuge auf Temperatur zu bringen. Acht mal wurden sie dabei in dieser Saison von den Silberpfeilen angeführt, einmal von zwei Williams-Boliden. "Wenn man das mal untersuchen würde, bin ich mir sicher, dass man feststellen wird, dass die Einführungsrunde in dem Rennen, das wir angeführt haben, schneller war als sonst", merkt Massa an.

Das Einrollen hinter den im Rennen so dominanten Mercedes geht dem 33-Jährigen nicht schnell genug: "Aus irgendeinem Grund fahren die langsamer und das ist manchmal nicht gut für die anderen Teams. Die FIA gibt vor, dass wir nicht so langsam fahren dürfen, aber sie bestrafen deswegen niemanden. Ich musste zweimal anhalten, die Kupplung ziehen und warten. Das machen die doch nicht ohne Grund. Die sagen nie an, dass sie so langsam fahren und ich frage mich warum."

Damit sich dieses Problem nicht durch die gesamte Saison zieht, fordert Massa eine Untersuchung der Verhältnisse: "Wir haben uns darüber schon oft in den Fahrerbesprechungen beschwert. Charlie (Whiting, Rennleiter; Anm. d. Red.) sagte, dass er sich das anschauen wird, aber er hat keine Strafen ausgesprochen."

Nico Rosberg, Sebastian Vettel

Kurz vor dem Start: Da qualmt der Williams von Felipe Massa schon Zoom

Williams-Teamkollege Valtteri Bottas erlebte einen äußerst erfolgreiches Rennen in Silverstone. Er kämpfte sich von Startplatz 14 auf den zweiten Rang vor und lieferte dem Team wichtige Punkte für die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Dort zog man an Force India vorbei und liegt nun mit nur drei Punkten Rückstand auf Ferrari aus Platz vier. Massa glaubt, dass er ohne die Probleme am Start den verunglücktem Räikkönen vielleicht aus dem Weg hätte gehen können, Punkte geholt hätte und sich Williams dadurch sogar auf dem dritten Rang befinden könnte.

"Alle Autos waren in der Einführungsrunde sehr langsam unterwegs und mussten teilweise anhalten", erklärt er. "Meine Kupplung erreichte sehr hohe Temperaturen und funktionierte deswegen nicht. Das Auto war so gut und wir hätten mit beiden Autos aufs Podium kommen können. Dann wären wir jetzt Dritte in der Gesamtwertung. Es ist also wirklich schade."

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