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Marussia-Virgin vom Motor ausgebremst

Ein außerplanmäßiger Motorwechsel bringt das Testprogramm von Marussia-Virgin durcheinander, weshalb Charles Pic auch morgen im Auto sitzen wird

(Motorsport-Total.com) - Für den zweiten Tag der Young-Driver-Days hatte sich Marussia-Virgin eine Menge vorgenommen. Neben ersten Runden auf den Entwicklungsreifen von Pirelli wollte das Team vor allem Teile für das nächstjährige Auto testen. Über Nacht wurden aus der Fabrik in England eine neue Vorderradaufhängung und Bremskomponenten eingeflogen. Die Teile trafen erst unmittelbar vor Beginn der Sitzung ein, weshalb der Fahrbetrieb erst mit Verzögerung aufgenommen werden konnte.

Charles Pic

Die Technik machte Charles Pic heute einen Strich durch die Rechnung

Doch das sollte nicht das einzige Einschränkung an diesem Tag bleiben. "Kurz vor der Mittagspause haben wir ein Problem am Motor festgestellt, woraufhin wir ihn wechseln mussten", sagt Teamchef John Booth. Durch den Zeitverlust konnte das Team nicht das komplette Testprogramm absolvieren. Charles Pic, der heute den ganzen Tag lang im Einsatz war, fuhr insgesamt nur 61 Runden. Mit einer Zeit von 1:46.689 Minuten war er gut zwei Zehntelsekunden schneller als am Vortag. Der Rückstand auf die Tagesbestzeit von Jean-Eric Vergne war mit fast sieben Sekunden erneut beträchtlich.

Die Probleme am Mittwoch haben auch Einfluss auf die Planungen für Donnerstag - vor allem für Robert Wickens, der morgen nur einen halben Tag lang fahren wird. "Wir haben am Nachmittag ein Testprogramm mit den 2012er Reifen gefahren, welches wir auf Grund der Verzögerungen aber nicht abschließen konnten. Daher haben wir entschieden, morgen früh einen Long-Run mit Charles zu fahren, bevor er das Steuer an Robert übergibt", erklärte Booth.


Fotos: Young-Driver-Test in Abu Dhabi


Obwohl Pic gestern schon 30 Runden gefahren war, hatte er am Vormittag leichte Anlaufschwierigkeiten: "Heute morgen musste ich mich immer noch ans Auto gewöhnen und meinen Fahrstil anpassen. Am Nachmittag fühlte ich mich dann schon wesentlich wohler und kam mit den ganzen Neuerungen wie DRS immer besser klar."

Befragte zum Testprogramm des heutigen Tages antwortet der Franzose: "Vormittags sind wir einige längere Runs gefahren, bei denen wir verschiedene Entwicklungsstufen der Bremsen erporbt haben. Am Nachmittag haben wir die neuen Pirelli-Reifen getestet, aber immer nur für ein paar Runden. Wir haben vier verschiedene Spezifikationen genutzt, und es war interessant, den Unterschied zu fühlen."

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