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Marko ärgert sich über falsche Hymne

Statt der österreichischen Bundeshymne wurde in Schanghai "God save the Queen" gespielt - Helmut Marko stolz auf Sebastian Vettel

(Motorsport-Total.com/Premiere) - Dietrich Mateschitz dürfte zu Hause in Salzburg einen Luftsprung gemacht haben, als Sebastian Vettel heute in Schanghai nach Toro Rosso nun auch endlich das A-Team des Energydrink-Herstellers Red Bull "entjungfert" hat. Doch sehr zur Verwunderung der Österreicher im Fahrerlager wurde für das siegreiche Team die falsche Hymne gespielt.

Helmut Marko

Sauer wegen der Hymne, happy über Vettel: Red-Bull-Konsulent Helmut Marko Zoom

Helmut Marko traute seinen Ohren nicht, als nach dem "Deutschlandlied" plötzlich "God save the Queen" aus den Lautsprechern tönte: "Ich bin etwas enttäuscht, denn wir haben eine österreichische Bewerberlizenz, aber es ist keine österreichische Hymne gekommen! Wahrscheinlich haben die die Chinesen nicht im Programm", ärgerte sich der Red-Bull-Konsulent. Oder es war einfach ein Irrtum, denn stationiert ist Red Bull bekanntlich im britischen Milton Keynes.#w1#

Am Sportlichen ändert das ohnehin nichts: "Ich muss das Team loben: Das war heute eine tolle Performance, von der Taktik wie auch von der Reifenwahl her. Da war kein einziger Fehlgriff dabei. Deswegen haben wir mit Mark Webber den zweiten Platz erreicht", strahlte Marko. "Der Unfall in Melbourne, dann das unglückliche Rennen in Malaysia - normalerweise müssten wir schon zwei Podestplätze mehr haben. Aber Sebastian steckt das weg."


Fotos: Red Bull, Großer Preis von China, Sonntag


Nach drei von 17 Rennen hat Vettel nur elf Punkte Rückstand auf WM-Leader Jenson Button - gar nicht auszudenken, wie es aussehen würde, wäre es in Melbourne nicht zur Kollision mit Robert Kubica gekommen und wäre in Sepang nicht der Motor abgestorben. Bei den Konstrukteuren liegt Red Bull nun mit 19,5 Zählern an zweiter Stelle - mit 11,5 Punkten mehr als das nächstbeste Team mit konventionellem Diffusor!

Für Marko ist der heutige Tag übrigens auch eine persönliche Sternstunde, denn Red-Bull-Wunderknabe Vettel ist der erste echte Volltreffer aus dem von ihm betreuten Juniorenkader: "Ich bin froh, dass er einer unserer tollen Junioren ist", gab der Österreicher zu Protokoll und zeigte sich ehrlich beeindruckt: "Er übertrifft all unsere Erwartungen. Was er hier dieses Wochenende abgeliefert hat, ist sensationell."

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