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Magnussen warnt seine Haas-Mannschaft: "Müssen ruhiger werden!"

Zu viel interne Turbulenzen, um Platz vier zu holen: Der Däne wünscht sich ein abgeklärteres Team, weiß jedoch um die außergewöhnliche Drucksituation 2018

(Motorsport-Total.com) - nes Team zur Raison aufruft, muss es mit der Haas-Mannschaft weit gekommen sein: Im Vorfeld des Russland-Grand-Prix in Sotschi (Formel 1 2018 live im Ticker!) mahnt der Däne allerdings tatsächlich: "Vielleicht müssen wir in manchen Situationen etwas ruhiger werden", sagt Magnussen.

Romain Grosjean

Zu viel Kleinholz bei Haas: Kevin Magnussen wünscht sich mehr Ruhe Zoom

Hintergrund der Bemerkung sind mehrere Scharmützel mit Teamkollege Romain Grosjean und eine Disqualifikation des Franzosen beim Rennen in Italien - Vorfälle, die Haas vorläufig Rang vier in der Konstrukteurs-WM gekostet haben. "Wir versuchen, uns davon nicht runterziehen zu lassen", gibt sich Magnussen optimistisch. "Wir haben schon hart gekämpft, aber vielleicht teils zu hart."

Einer von vielen Gründen, warum Haas aus guten Ausgangspositionen zu wenig Kapital schlug. "Wir hatten als Team nie so großen Druck", nimmt Magnussen die Truppe in Schutz. "Druck ist in der Formel 1 immer da, aber wenn du nicht um die WM kämpfst, ist er selten so groß, wie wir ihn jetzt verspüren. Wir wollen Platz vier unbedingt holen." Es geht um viele Millionen Euro Preisgeld.

Teamchef Günther Steiner rechnet damit, dass McLaren und Racing Point noch in der Lage wären, sich als ärgster Verfolger der Topteams zu etablieren - womit für seine Farben mehr auf dem Spiel steht, weil im Falle des Misserfolgs ein Abrutschen auf Rang sieben und ein saftiger Verlust drohen.


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Besonders dann, wenn das US-Team so strauchelt wie zuletzt in Singapur. Magnussen kam im Qualifying nicht in Fahrt, Grosjean hatte im Rennen arge Probleme. Am Ende gab es keine WM-Punkte. Der Däne spricht von einem "merkwürdigen" Wochenende: "Ich kam am Freitag und Samstag einfach nicht auf Rundenzeit. Wie durch Zauberhand war das Tempo am Sonntag dann wirklich gut."

"Das Auto steht in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Parc ferme. Wir haben nichts daran geändert. Und trotzdem war es viel schneller", schnauft Magnussen. Bei Grosjean lief es umgekehrt, was er sich der Top-10-Qualifikant jedoch mit der erzwungenen Reifenwahl am Start und den resultierenden taktischen Nachteilen erklärt. Seine überhitzenden Vorderräder warfen ihn weit zurück.

Da auch in Sotschi die Hypersoft-Mischung zum Einsatz kommt, droht das nächste Debakel. Magnussen begreift die Reifenwahl aber als Chance und auch Steiner sieht sich nicht vor einem weiteren Desaster wie in Monaco: "Da gab es nur Probleme, aber keine Ursache", erinnert er und lobt Haas für seine Fortschritte bei der Zuverlässigkeit: "Es ist super, wenn das Auto so an einem Stück bleibt, wie es konstruiert wurde - und man nicht die Hälfte verliert."

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