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Lotus: Starker Auftakt unbelohnt

Bittere Enttäuschung zum Formel-1-Auftakt 2015 für Lotus: Maldonado wird Opfer einer Startkollision, Grosjean nach einer Runde in die Garage zurückgeschoben

(Motorsport-Total.com) - Nach starkem Qualifying und den Startpositionen acht und neun für Romain Grosjean, musste Lotus heute frühzeitig die Segel streichen. Erst traf es bei einer Startkollision Pastor Maldonado: Der Venezolaner hatte in Kurve zwei keine Chance, als sich Felipe Nasr und der schlecht gestartete Kimi Räikkönen sich behakten. Als Folge einer Kettenreaktion bekam Maldonado einen Schlag und landete in der Streckenbegrenzung.

Auch sein Teamkollege Romain Grosjean kam kaum weiter. Der Franzose kam während der Safety-Car-Phase in Runde eins an die Box und wurde vom Team zurückgeschoben: "In der Einführungsrunde haben wir plötzlich Leistung verloren, wir wissen nicht warum." Die Gründe dafür seien noch unbekannt: "Wir müssen das Problem jetzt untersuchen." Doch trotz des Ärgers nimmt er viel Positives aus den letzten Wochen mit: "Wir haben eine gute Basis mit dem E23 und einen guten Motor. Außerdem gibt es neue Teile, die wir zu den nächsten Rennen mitbringen."

"Das ist sehr enttäuschend", beklagt auch Maldonado: "Am Start gab es viel Verkehr, als wir auf die enge Kurve zufuhren. Dann spürte ich hinten einen heftigen Schlag. Ich habe nicht gesehen, was passiert ist." Doch die Motivation für die kommenden Rennen will er sich nicht nehmen lassen:
"Wie fahren mit einer Menge Daten in die Fabrik zurück und wissen, dass wir schnell sind. Ich freue mich auf das nächste Rennen."

Romain Grosjean

Kam kaum weiter als die Startaufstellung: Grosjeans Rennen endete in Runde eins Zoom

Federico Gastaldi, Stellvertretender Teamchef von Lotus, nimmt seine Fahrer in Schutz. "Das war ein frustrierender Tag! Pastors Rennen endete nicht durch seinen eigenen Fehler und Romains Rennen war nach der ersten Runde auch beendet", resümiert Gastaldi. Trotzdem sei das Team nicht niedergeschlagen: "Die Stimmung im Team ist extrem positiv."

Bei den Tests und in der Qualifikation konnte sein Team mit vielversprechenden Rundenzeiten überzeugen. Auch der Wechsel von Renault- auf Mercedes-Motoren schien sich bezahlt zu machen. "Wir waren während der Wintertests recht zuverlässig, aber manchmal zeigen sich gewisse Gewisse Probleme nicht, bis die Saison angefangen hat. Jeder in Enstone wird dem Problem auf den Grund gehen und wir werden stark nach Malaysia kommen", macht der Technische Direktor Nick Chester seinem Team Mut.

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