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Lotus: Räikkönen mit verwundetem Auto Zweiter

Kimi Räikkönen ist sich sicher, dass er mit einem unbeschädigten Auto beim Großen Preis von China gegen Fernando Alonso um den Sieg hätte fahren können

(Motorsport-Total.com) - Kimi Räikkönen sah beim Großen Preis von China mit 10,168 Sekunden Rückstand hinter Fernando Alonso die Zielflagge als Zweiter. Der Finne ist sich sicher, dass er um den Sieg hätte fahren können, wäre er nicht mit Sergio Perez kollidiert, was seine Frontpartie beschädigte und ihn damit einbremste. Teamkollege Romain Grosjean kam als Neunter ins Ziel.

Kimi Räikkönen, Lotus-Team

Kimi Räikkönen und sein Lotus-Team feierten auch den zweiten Rang Zoom

"Der zweite Rang war nicht gerade das, was wir wollten", so Räikkönen. "Aber unter diesen Umständen was es das Beste, das wir heute erreichen konnten. Ich bin nicht hundertprozentig glücklich, weil wir nicht gewonnen haben, aber so ist es nun einmal, und der zweite Rang ist nach einem schlechten Start und dem Zwischenfall mit Sergio Perez ein gutes Ergebnis."

"Es war dort draußen ziemlich schwierig, denn das Auto ist natürlich nicht so designt, ansonsten würden wir es natürlich so die ganze Zeit verwenden", so der Finne auf die Beschädigung seiner Nase nach der Kollision mit Perez angesprochen. "Ich war jedoch überrascht, wie gut es noch war. Natürlich gab es ein paar Probleme mit dem Fahrverhalten, was nicht ideal war, aber wir mussten einfach versuchen, damit zu leben, und wir verfügten erstaunlicherweise noch über eine gute Geschwindigkeit."

"Langes, hartes Rennen" für Grosjean

"Das war ein langes, hartes Rennen", so Grosjean. "Einmal mehr waren wir nicht in der Lage, das Auto so gut zum Funktionieren zu bekommen, wie wir das wollten. Ich bin mit dem neunten Rang definitiv nicht zufrieden. Wir starteten von Position 16, und wir dachten, dass wir eine gute Chance haben, innerhalb den Top 5 ins Ziel zu kommen. Aber unglücklicherweise ist uns das nicht gelungen."

"Ich gab mein Bestes, aber ich konnte nicht die gewünschte Leistung erzielen. Und die Tatsache, dass ich im Verkehr steckte, beeinträchtigte dies natürlich zusätzlich. Es war gut, für das Team ein paar Punkte zu holen, aber in Bahrain möchte ich mit Sicherheit mehr."

"Das ist heute für das Team ein gutes Ergebnis", so Teamchef Eric Boullier. "Kimi hat einmal mehr gezeigt, warum er einer der allerbesten Fahrer der Welt ist, indem er auf einer der schnellsten Strecken fuhr, obwohl sein Auto auf der Strecke beschädigt worden war. Als Team waren wir in der Lage, ihm eine gute Strategie zu geben, die es ihm erlaubte, Lewis Hamilton Mercedes in einem engen Kampf zu schlagen."

Lotus hofft auf den "Wendepunkt" bei Grosjean

"Romain hatte einen schwierigeren Tag, aber er hat in einem weiteren Rennen Punkte erzielt, was positiv ist. Wir haben das Gefühl, dass er nun den Wendepunkt erreicht hat, am dem die Dinge beginnen rund zu laufen. Ohne den schwachen Start und ohne den Zwischenfall für Kimi hätten wir heute definitiv um den Sieg gekämpft."

"Das war ein ereignisreiches Rennen und eines, das auch Spaß gemacht hat", so Chefingenieur Alan Permane. "Wir hatten einen interessanten Start, bei dem Kimi zurück fiel, aber als er erst einmal auf den härteren Reifen war, liefen die Dinge ziemlich reibungslos."


Fotos: Lotus, Großer Preis von Malaysia


"Es gab keine Möglichkeit, dass wir Lewis auf der Strecke überholen, selbst wenn wir eine sehr ähnliche Geschwindigkeit gehabt hätten und vielleicht sogar schneller gewesen wären als er. Dies bedeutete, dass wir es während den Boxenstopps schaffen müssen, was perfekt funktionierte."

Räikkönen verlor 0,25 Sekunden pro Runde

"Kimi verlor durch die Beschädigung seines Frontflügels ziemlich viel Abtrieb, ansonsten wäre er in der Lage gewesen, Fernando Alonso um die Führung herauszufordern. Wegen der Beschädigung an seinem Auto verloren wir 0,25 Sekunden pro Runde."

"Romain hatte einen schwierigeren Tag. Er hatte etwas mit den Reifen zu kämpfen, aber alles in allem hatten wir als Team beide Autos in den Punkten, was großartig ist."

"Das ist heute für Kimi ein sehr positives Ergebnis", so Ricardo Penteado von Renault. "Für beide Meisterschaften verleiht uns dies wertvolle Punkte. "Die Abnutzung der Reifen hat sich einmal mehr als die Story des Wochenendes erwiesen, und als ein Gebiet, an dem wir besonders hart gearbeitet haben, um die Leistung reibungslos mit wenig durchdrehende Rädern auf die Straße zu bringen, sodass die Lebensdauer der Reifen so lange wie möglich ausgedehnt wird. Die Rennen sind in diesem Jahr enger als jemals zuvor, also werden wir in Bahrain weiter Druck machen, um jedes Gebiet maximal zu optimieren, sodass wir vorne im Feld bleiben."

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