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Lila oder Silber: Pirelli lässt über "Ultrasoft"-Reifen abstimmen

Reifenhersteller Pirelli startet Social-Media-Kampagne in Austin und lässt die Fans über die Farbe der neuen "Ultrasoft"-Reifenmischung entscheiden

(Motorsport-Total.com) - Reifenhersteller Pirelli unterhält die Formel-1-Fans im Rahmen des US-Grand-Prix-Wochenendes am verregneten Freitag in Austin mit einer Aktion auf sozialen Plattformen (Facebook, Twitter und Instagram). Dort sollen die Abonnenten über die Farbe des neuen "Ultrasoft"-Reifens abstimmen. Zur Auswahl stehen die Farben Lila oder Silber. Am Freitagabend fiel das Pendel durch Likes und Retweets klar in Richtung der kräftigen Lila-Variante aus.

Pirelli

Lila oder Silber: Wie soll der neue "Ultrasoft" von Pirelli besprüht werden? Zoom

Paul Hembery, Pirelli-Motorsportchef, spricht von einer neuen Form der Fan-Bindung: "Die Interaktion mit den Fans war uns immer schon wichtig, also sind wir sehr erfreut darüber, unsere neueste Kampagne in den sozialen Medien zu präsentieren."

"Diese erlaubt es den Leuten mit eingebunden zu werden, indem sie über die Farbe des neuen 'Ultrasoft?-Reifen abstimmen können." Pirelli Motorsport hält derzeit bei rund 362.000 Likes auf Facebook, 61.000 Follower bei Twitter und 59.000 Abonnenten beim Fotodienst Instagram.

Weniger erfreulich blickt der Brite auf das Tagesgeschehen: Am Freitag wurde auf dem Circuit of The Americas nur mit Regen- später mit Intermediate-Reifen gefahren. "Wir haben einen weiteren nassen Freitag erlebt, was schließlich zur Absage des zweiten Freien Trainings geführt hat: So etwas haben wir noch nicht erlebt, ein Nachteil für die Teams morgen."

Er spricht von außergewöhnlichen Verhältnissen, die eben niemand kontrollieren könne. Zumindest konnten die Teams "Verknüpfungspunkte" zwischen der blauen und der grünen Mischung feststellen, was für das Rennen wichtig sein könnte, hält der 49-Jährige fest.

Die schnellste Zeit am Freitag erzielte Nico Rosberg auf dem Intermediate in 1:53.989 Minuten. Insgesamt wurden auf diesem Reifen im ersten Training 1064 Kilometer absolviert, auf dem Regenreifen hingegen nur 82 Kilometer. 13 Reifensätze dieser Art, 19 für die auftrocknenden Bedingungen wurden gebraucht.