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Liberty-Pläne: Formel 1 bald im Livestream zu sehen?

Unter dem Dach der Liberty Media könnte die Formel 1 moderne Wege beschreiten: Livestreaming der Rennen wird vorbereitet - Hürden "nicht unüberwindbar"

(Motorsport-Total.com) - Der Verkauf großer Anteile an der Formel 1 an die amerikanische Liberty Media steht vor dem Abschluss. Die Verträge zum Transfer der bisherigen CVC-Teilhaberschaft an das US-Medienunternehmen sind ausgearbeitet und unterzeichnet. Allerdings gibt es noch Hürden zu meistern: Mehrere Wettbewerbsbehörden behalten sich eine Prüfung des Deals vor. In Großbritannien ist ein entsprechendes Verfahren auf den Weg gebracht worden.

Start Monza

Die Formel 1 könnte in Zukunft weltweit im Livestream zu verfolgen sein Zoom

Unterdessen geht die Zukunftsplanung ungemindert weiter. Ross Brawn soll in der neuen Konstellation unter anderem eine leitende Funktion übernehmen, der bisherige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone noch drei Jahre an Bord bleiben. Und was passiert anschließend? Das ist noch unklar. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass Liberty mit dem Ankauf der Anteile ein klares Ziel verfolgt. Man will sich hochwertigen Content für die zahlreichen Medienkanäle der Unternehmensgruppe verschaffen.

Erste Signale aus den USA deuten klar in diese Richtung. Liberty-Geschäftsführer Greg Maffei erklärte vor einigen Wirtschaftsanalysten, dass man für die Zukunft ein Livestreaming der Formel-1-Rennen ins Auge fasse. "Das würde Sinn ergeben, für uns und für sie", so der US-Wirtschaftsboss. Ein Grand-Prix-Livestream sei "eine aufregende Idee", so Maffei weiter. In diesem Bereich hinkt die Formel 1 bislang vielen anderen Rennserien hinterher.

Auf dem Weg zum Livestream gibt es laut Maffei jedoch "noch einige Dinge abzuarbeiten". Laufende Verträge der Formel 1 mit diversen TV-Stationen könnten die Verbreitung über Liberty-Töchter womöglich ausschließen. Hierbei gelte es, die aktuellen Kontrakte auszusitzen oder in Verhandlungen entsprechende Lösungen zu finden. "Ich halte diese Hürden nicht für unüberwindbar", sagt der Liberty-Geschäftsführer. Eine ähnliche Konstellation hatte man im US-Baseball bereits im eigenen Sinne lösen können.

Liberty könnte den Formel-1-Stream unter dem Dach von Live Nation, einer 34-Prozent-Beteiligung des Konzerns, anbieten, heißt es aus den USA. Dies könne aus Sicht von Maffei "durchaus hilfreich für die Formel 1" sein. Zu Live Nation gehört unter anderem auch das Unternehmen Ticketmaster, das als Vertriebskanal für Entertainment-Eintrittskarten nahezu weltweit aufgestellt ist. Ticketmaster könnte um jeden Grand Prix entsprechende Konzerte veranstalten.

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