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Lewis Hamilton: Denke nicht über Schumacher-Rekord nach

Lewis Hamilton kann am Sonntag in der Eifel mit Michael Schumacher gleichziehen, doch daran will der Brite vor dem Grand Prix auf dem Nürburgring nicht denken

(Motorsport-Total.com) - Lewis Hamilton steht kurz davor, einen weiteren Meilenstein von Michael Schumacher einzuholen. Gewinnt der Brite in der Eifel, würde er seinen 91. Sieg feiern - und mit dem Rekordchampion vor den deutschen Fans gleichziehen. Wie denkt der Brite über diese historische Chance?

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton ist voll fokussiert auf das Rennen am Sonntag Zoom

"Ehrlich gesagt macht es keinen Unterschied, [ob es auf dem Nürburgring passiert oder wo anders]", antwortet der sechsfache Weltmeister. In der Eifel konnte Schumacher insgesamt fünfmal gewinnen, doch daran will Hamilton nicht denken. Er fokussiert sich auf seine Arbeit am Sonntag.

"Ich denke darüber nicht nach. Wenn es passiert, großartig - aber derzeit erschweren mir die beiden [Valtteri Bottas und Max Verstappen] das Leben. Diesen Kampf genieße ich", will der Mercedes-Fahrer lieber über den Ausgang des Qualifyings am Samstag sprechen, in dem er sich Bottas klar geschlagen geben musste.

Von Medienvertretern wird er dennoch weiterhin auf den Schumacher-Rekord angesprochen, doch Hamilton bleibt seiner Linie treu: "Ich denke nicht darüber nach. Man fragt mich zwar immer wieder danach, aber ich kann nichts dazu sagen." Er hege keine besonderen Gefühle diesbezüglich.

"Ich bin einzig darauf fokussiert, den besten Job zu machen. Wenn ich dadurch diesen Sieg hole, großartig, aber so kurzfristig denke ich nicht." Sollte der Brite auf dem Nürburgring nicht gewinnen, hat er in dieser Saison noch sechs weitere Versuche für den Rekord.

Mit Mercedes konnte Hamilton seit 2013 eine beispiellose Erfolgsserie starten, die ihn in 150 gemeinsamen Rennen zu 69 Siegen, 70 Pole-Positionen, 39 schnellsten Rennrunden und 110 Podestplätzen führte. "Lewis war ein integraler Bestandteil davon, das Team dorthin zu bringen, wo es heute steht", lobt ihn Toto Wolff.

Der Mercedes-Teamchef betont aber auch, dass noch 1.999 andere Mitglieder des Teams in Brackley und Brixworth dazu beigetragen haben. "Es gibt nicht einen Superstar in diesem Team, sondern 2.000. Wir wären nicht in der Lage, ein Auto hinzustellen, ohne kollektive Zusammenarbeit seit 2013."

Die Ergebnisse würde man nicht ohne die "außergewöhnlichen" Piloten einfahren. "Daher erkennt auch Lewis an, dass es ohne das Auto keine Rekorde geben würde."

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