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Legenden-Parade in Spielberg: Lauda, Berger & Co. dabei

Beim Grand Prix von Österreich steigen für eine historische Parade neun Nationalhelden noch einmal in ihre bekanntesten Boliden

(Motorsport-Total.com) - Österreich kann es kaum erwarten: Am 22. Juni kehrt nach elf Jahren endlich die Formel 1 zurück in die Steiermark. Zur Feier des Comebacks der Königsklasse planen die Streckenbetreiber nun eine ganz besondere Attraktion auf dem Red-Bull-Ring: In einer Parade der Legenden sollen am Sonntag vor dem Rennen neun ehemalige Formel-1-Fahrer aus Österreich in ihren alten Boliden antreten. Dabei werden sich unter anderem Gerhard Berger, Niki Lauda und Helmut Marko die Ehre geben.

Gerhard Berger

Gerhard Berger steigt noch einmal in den Ferrari 88C aus dem Jahr 1988 Zoom

11. September 1988: Zwei Runden vor Ende des Grand Prix von Italien in Monza geht ein frenetischer Jubel durch die Zuschauerränge, als Ayrton Senna beim Überrunden kollidiert und aus dem Rennen ausscheidet. Nutznießer dieses Unglück ist nämlich der Ferrari 88C, der vor heimischem Publikum den einzigen Nicht-McLaren-Sieg in dieser Saison einfahren kann. Am Steuer des roten Flitzers: Gerhard Berger. 26 Jahre später wird eben diese österreichische Motorsport-Ikone seinen 1988er-Boliden wieder besteigen, um die Fans in Spielberg auf eine Reise in die Formel-1-Vergangenheit des Landes mitzunehmen.

"Es war das schönste Auto meiner 15 Jahre in der Formel 1", erinnert sich Berger an den historischen Ferrari. "Diese niedrige Schnauze und die wuchtige Kraft der Hinterräder, das war ein Statement, das eigentlich kein Formel-1-Auto danach zustande gebracht hat." Auf die Legenden-Parade auf dem Red-Bull-Ring freut er sich daher ganz besonders: "Es wird vielleicht ein bisschen dauern, bis dann vor dem Start alles faucht und knistert, aber es wird wunderbar sein."


Fotostrecke: Österreicher in der Formel 1

Wenn Österreich auf seine Formel-1-Helden zurückblickt, darf natürlich auch Niki Lauda nicht fehlen. Der 65-Jährige wird den Ferrari 312T2 präsentieren, mit dem er in der geschichtsträchtige Saison 1976 gegen James Hunt angetreten ist. Auch Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko ist mit dem 1972er-BRM P160b dabei, sowie Alexander Wurz, der den 1998er Benetton B198 fahren wird.

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