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"Leave me alone": Funkverbot juckt Kimi Räikkönen nicht

Dass Kimi Räikkönen nicht zu viel über den Funk mitgeteilt bekommen möchte, ist bekannt, da sollten ihm die neuen Regeln doch entgegenkommen - eigentlich...

(Motorsport-Total.com) - Das aktuelle Funkverbot, bei dem die Piloten weniger Hilfe von der Boxenmauer bekommen dürfen, sollte einem Piloten doch ganz besonders entgegenkommen: Kimi Räikkönen ist bekanntlich kein Freund von großen Geschwafel-Arien im Cockpit, wie er schon gerne einmal deutlich gemacht hat: Sein "Leave me alone" in Richtung Renningenieur vom Rennen in Abu Dhabi 2012 ist bereits Kult. Denn bekanntlich weiß der Finne ja, was er tut.

Oder etwa nicht? Mit der neuen komplizierten Technologie in den heutigen Formel-1-Boliden ist Hilfe von außen manchmal doch nicht so ganz unnütz, selbst für einen Weltmeister nicht. Denn wie Räikkönen nun selbst zugibt, würde er in einigen Fällen doch nicht gerne auf Ansagen aus dem Funk verzichten: "In einigen Rennen möchte man den Funk, wenn man ihn braucht", sagt er heute in China.

Bei einem normalen Rennen ohne große Probleme sollte das Verbot laut ihm eigentlich keinen großen Unterschied machen, "aber leider hat man oftmals so ein Rennen nicht", sagt Räikkönen weiter. "Und wenn etwas schiefläuft, dann ist es schwieriger das in den Griff zu bekommen." In den ersten beiden Saisonrennen wäre die Situation für ihn allerdings okay gewesen. "Es gab keine Probleme", versichert er.


Fotos: Ferrari, Großer Preis von China, Pre-Events


Zwar bekam der "Iceman" beim Saisonauftakt in Australien ein Problem mit seinem Auto, das er vorzeitig in der Box abstellen musste, doch da trotzdem noch gewisse Dinge ins Auto transportiert werden dürfen, gab es in diesem Fall keine Schwierigkeiten mit dem Funk. Und auch wenn es in gewisser Weise für Fahrer schwieriger wird, kann Räikkönen mit dem Funkverbot leben: "Bis jetzt war es okay, und für mich geht das in Ordnung."

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