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Kwjat über Red-Bull-Zukunft: Arbeitsweise wird nicht geändert

Daniil Kwjat wird 2015 als Nachfolger von Sebastian Vettel bei Red Bull ins Lenkrad greifen - Er glaubt zu wissen, warum man ihn für das Cockpit ausgewählt hat

(Motorsport-Total.com) - Es war ein schneller Aufstieg. Fast wie im Bilderbuch. Zuerst gewann Daniil Kwjat 2013 den Titel der GP3-Serie, dann wurde er blutjung bei Toro Rosso für die Saison 2014 unter Vertrag genommen und schließlich die Krönung: Der Russe wird in der kommenden Saison der Nachfolger von Sebastian Vettel beim Schwesternteam Red Bull. Das mit 20 Jahren.

Daniil Kwjat

Daniil Kwjat wird sich für das Weltmeisterteam Red Bull nicht verändern Zoom

Kwjat zeigte zuletzt im Qualifying zu seinem Heimrennen in Russland eine gute Form, er platzierte sich auf dem fünften Rang. Ansonsten kann er in dieser Saison drei neunte Plätze als beste Ergebnisse für sich verbuchen. In der WM-Tabelle findet man den Piloten auf Rang 15, zwei hinter seinem Teamkollegen Jean-Eric Vergne.

Auf die Frage, ob er sich auf das Red-Bull-Cockpit besonders vorbereite, oder ob er Veränderungen anstrebe, antwortet der Russe bei 'Autosport': "Um ehrlich zu sein hat sich meine Herangehensweise, seit ich in die Formel 1 gekommen bin, nicht viel geändert zur GP3 oder der Formel 3." Seine Arbeit sei immer effizient gewesen, weshalb er keinen Grund sieht, dies auch zu ändern.

Er vermutet sogar, das dies der ausschlaggebende Punkt für seine Verpflichtung neben Daniel Ricciardo gewesen sein mag: "Red Bull hat mich ausgewählt, weil sie meine Arbeitsweise mögen, also werde ich nichts ändern, weil es möglicherweise das ist, warum sie sich für mich entschieden haben."