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  • 31.12.2014 · 08:43

  • von Dominik Sharaf

Kolumne: Tops und Flops der Formel-1-Saison 2014

'Motorsport-Total.com'-Redakteur Dominik Sharaf glaubt, dass die silberne Dominanz goldene Seiten hatte - Hungerkuren, Bezahlfahrer und Jugendwahn nicht

Lewis Hamilton

Die Formel-1-Saison 2014 bot in vielerlei Hinsicht reichlich Zündstoff Zoom

Liebe Leserinnen und Leser,

eine Formel-1-Saison mit so vielen Kontroversen wie 2014 gab es lange nicht mehr! Entsprechend ausführlich ist in diesem Jahr die Liste meiner Tops und Flops, die wir Ihnen erstmals in Form einer Fotostrecke präsentieren. Klicken Sie sich also durch zwölf Monate voller Glanzleistungen auf der Stecke, Skandale hinter den Kulissen und Blamagen am Rande des Grand-Prix-Zirkus. Diskutieren Sie mit und lassen Sie mich über das Kontaktformular oder via Twitter wissen, was Sie besonders bewegt hat.

Die schier endlose Debatte über den Sound und die Zuverlässigkeit der neuen Hybridtriebwerke nahm schon bei den Testfahrten ihren Anfang und verstummte im Verlauf des Jahres nicht. Selbst an Silvester ist sie nicht beendet, wenn von einigen Größen der Szene eine Rückkehr zu den V8-Motoren der Vergangenheit gefordert wird. Und der Kostendruck lastet auf den Teams nach wie vor wie eine Ladung Ziegelsteine.

¿pbfsfs_975|Fotostrecke: Kolumne: Tops und Flops der Saison 2014|https://www.motorsport-total.com/bilder/strecken/2014kolumnetopsundflops/1419592666_mst.jpgpb¿Bernie Ecclestone, für den vor dem Oberlandesgericht München beinahe das Ende seiner Ära gekommen wäre, bot insbesondere seinen Kritikern reichlich Zündstoff und schaffte es mit seinem Bestechungsprozess weltweit in die Schlagzeilen. In einer Saison, in der insbesondere bei den traditionellen Grands Prix leere Tribünen für Entrüstung sorgten und neue Standorte für Kopfschütteln sorgten, stand der Zampano auch sonst unter Beschuss.

Doch es gab positive Überraschungen: Mit Williams bekrabbelte sich eine lange vermisste alte Formel-1-Größe und fand zu neuer Stärke. Topform bewies Daniel Ricciardo, als er dem scheinbar übermächtigen Champion Sebastian Vettel kräftig einheizte. Der neue Jugendwahn um Toro-Rosso-Youngster Max Verstappen, die grassierenden Paydriver und die gesundheitlich bedenklichen Hungerkursen der Piloten waren weniger lobenswert.

Ich wünsche Ihnen Glück und Gesundheit für 2015,


Dominik Sharaf