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Kolles und der Traum von schnellen Punkten

HRT-Teamchef Colin Kolles wünscht sich gleich im ersten Rennen eine Punkteplatzierung - Narain Karthikeyan freut sich für Karun Chandhok

(Motorsport-Total.com) - Kaum hat Colin Kolles das bisherige Campos-Team unter dem neuen Namen HRT binnen kürzester Zeit rennbereit gemacht, werden bereits neue Ziele ins Auge gefasst. Der deutsche Teamchef treibt seine neue Mannschaft weiter an. "Wir haben alle Chancen, in diesem Jahr das beste der neuen Teams zu sein", meint der in Rumänien geborene Kolles.

Bruno Senna

Gerade noch rechtzeitig: HRT präsentierte sich am Donnerstag in Murcia Zoom

HRT setzt ab Bahrain zwei Dallara-Chassis mit Cosworth-Motor ein, bislang haben die Wagen noch keinen einzigen Kilometer absolviert. "Es gibt innerhalb eines Teams immer Entwicklungen und vielleicht auch menschliche Probleme", so Kolles. "Aber wir stehen kurz vor unserem Durchbruch in der Formel 1. Die kommende Saison wird für uns eine intensive Lernphase."#w1#

Auch wenn man den Boliden am Freitag in Bahrain erstmals auf die Strecke bringt, sieht Kolles bereits jetzt gute Chancen. "Es wäre ein Traum, wenn wir gleich im ersten Rennen einen Punkt holen könnten. Aber natürlich werden wir uns Schritt für Schritt voranarbeiten und unsere Konkurrenzfähigkeit im Verlauf der Saison stetig weiter steigern."

HRT bekommt auf technischer Seite nicht nur viel Unterstützung von Chassisbauer Dallara, sondern auch einige Fachleute aus Kolles' DTM-, Formel-3- und LMS-Teams arbeiten beim Formel-1-Rennstall mit. Außerdem sicherte man sich mit Jacky Eeckelaert einen erfahrenen Ingenieur als technischen Koordinator. Auf Fahrerseite allerdings ist die Situation genau gegenteilig: Bruno Senna und Karun Chandhok kommen als Rookies in die Szene.


Fotos: Präsentation des HRT-Teams


Während Senna bereits seit langer Zeit einen Vertrag mit Campos in der Tasche hatte, wurde der Kontrakt mit Ex-GP2-Pilot Chandhok kurzfristig finalisiert. "Ich bin sprachlos, mir stehen die Tränen in den Augen", so Chandhoks Vater Vicky, der seinen Sohn in Vertragsfragen berät. "Es war eine harte, aber erfolgreiche Reise. Karun hat hart für die Erfüllung seines Traumes gearbeitet."

"Ich freue mich sehr, dass er es geschafft hat. Es ist toll, dass er nun der zweite indische Pilot in der Formel 1 sein wird", meint Narain Karthikeyan, der 2005 als Jordan-Pilot der erste Vertreter seines Heimatlandes in der Königsklasse war. "Ich wünsche ihm nur das Beste." Chandhok hat reichlich Sponsorengelder von der Reifenfirma JK Tyres in der Tasche.

"Auf diesen Moment haben wir gewartet", freut sich JK-Manager Sanjay Sharma. "Wir haben schon beim Einstieg von Narain in die Formel 1 eine erhebliche Rolle gespielt. Wir hatten nun auch einen gewissen Anteil daran, dass Karun den Sprung in die höchste Kategorie geschafft hat. Wir werden auch in Zukunft alle indische Piloten unterstützen."

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