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Kimi Räikkönen über 2021: "Letztendlich ist es meine Entscheidung"

Kimi Räikkönen dementiert Berichte, wonach bereits geklärt sei, dass er 2021 weiter für Alfa Romeo fahren wird, möglicherweise als Teamkollege von Mick Schumacher

(Motorsport-Total.com) - Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' steht bereits fest, dass Kimi Räikkönen seine Formel-1-Karriere 2021 bei Alfa Romeo fortsetzen wird. Der 40-Jährige selbst hat das im Rahmen der Donnerstags-Pressekonferenz auf dem Nürburgring aber dementiert: "Bis jetzt wurde noch nichts entschieden."

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen behauptet, dass nicht feststeht, ob und wo er 2021 fahren wird Zoom

Gleichzeitig bestätigt er "Gespräche mit dem Team", das zuletzt schon klargestellt hatte, dass er bleiben kann, wenn er bleiben möchte. "Letztendlich", sagt Räikkönen, "ist es meine Entscheidung. Wir werden sehen, wie die ausfällt."

Im Internet machten diese Woche Berichte die Runde, wonach Räikkönen selbst eine Option für 2021 gezogen habe - ein Detail, das auf 'Motorsport-Total.com' so nie berichtet wurde und das der "Iceman" auch ins Reich der Fabeln verweist.

Er bleibt dabei kryptisch: "Wenn jemand die Nachrichten glaubt, dann ist es vielleicht die Wahrheit. Aber ich hatte nie eine Option in meinem Vertrag. Das sagt doch ziemlich aus, dass es nicht wahr ist, oder? Ich habe in all den Jahren so viel gelesen, dass ich irgendwann mit dem Lesen aufgehört habe, weil 90 Prozent davon nicht stimmen."

Räikkönen: Kein Vertrauen in die Medien

"Die anderen zehn Prozent", sagt Räikkönen, "haben ein bisschen was damit zu tun. Aber nein, ich habe nichts unterschrieben. Nicht letzte Woche, nicht letzten Monat, nicht gestern und nicht heute. Wir werden sehen."


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Fest steht, dass Räikkönen am Nürburgring Rubens Barrichellos alten Rekord von 322 Grand-Prix-Starts (nach FIA-Zählweise) übertreffen wird. "Als ich angefangen habe", lacht der 40-Jährige, "hatte ich keinerlei Erfahrung. Und jetzt sagen sie, dass ich zu alt bin, sodass sie mich am liebsten loswerden würden!"

"Ich habe Spaß am Rennfahren", sagt er, "aber natürlich wäre es spaßiger, wenn die Ergebnisse besser wären. Es war leider früh in der Saison klar, dass wir nicht dort sein würden, wo wir uns das gewünscht hätten. Aus verschiedenen Gründen. Aber das Rennfahren macht mir immer noch Spaß. Ich hatte ein paar gute Fights. Sonst wäre ich nicht mehr hier. Ich könnte auch was anderes tun."

323 Rennen: "Habe nie Pläne gemacht ..."

Der 21-jährige Räikkönen von 2001 hätte "definitiv nicht" geglaubt, dass der 40-jährige Räikkönen (trotz Karriere-Unterbrechung) 323 Formel-1-Rennen bestreiten würde. "Ich habe da eigentlich nie Pläne gemacht", sagt er. "Es ist einfach so gekommen. Vielleicht kommt es so, vielleicht anders. Du weißt im Leben nie, was passiert."


Fotostrecke: "Classic Kimi": Räikkönens Top 15 Momente

Der Fahrstil habe sich in seinen 20 Jahren in der Formel 1 "nicht wahnsinnig verändert", findet Räikkönen: "Natürlich gibt's jedes Jahr ein neues Auto. Manchmal ein gutes, manchmal ein schlechtes. Aber mehr verändert als das Fahren hat sich der Sport als Ganzes. Es gibt jetzt mehr Leute, mehr Technologie."

"Aber nehmen wir ein ganz normales Leben und betrachten, wie es sich von 2000 bis heute verändert hat. Das wird ganz ähnlich sein. Oder jeder andere Sport. Es geht um mehr Geld, es gibt mehr Politik, alles wird schwieriger. In den Anfangsjahren war alles noch ein bisschen mehr alte Schule."

Und dann nennt der Alfa-Romeo-Fahrer noch ganz konkret ein Beispiel für einen Bereich, in dem sich die Formel 1 seiner Meinung nach zum Negativen verändert hat: "Simulatoren!" Denn auf virtuelles Rennfahren hat der "Iceman" auch mit 40 so gar keine Lust ...

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