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Kimi Räikkönen: Rallye-Gastspiel war kein Fehler

Warum Kimi Räikkönen seine Versuche, 2010 und 2011 in der Rallye-WM Fuß zu fassen, nicht missen will und warum er sich Ende 2009 von Ferrari trennte

(Motorsport-Total.com) - Kimi Räikkönen ist einer der wenigen Piloten, die nach einer Auszeit von zwei Jahren ein erfolgreiches Formel-1-Comeback feierten. Doch war der Versuch, in den Jahren 2010 und 2011 im Rallyesport Fuß zu fassen, ein Fehler? "Für mich war das überhaupt kein Fehler", verteidigt der inzwischen 37-jährige Finne gegenüber 'Sky Sports F1' seine damalige Entscheidung. "Ich habe zwar auf den Sonderprüfungen viele Fehler gemacht, aber das gehört zum Rallyesport dazu."

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen zeigte im Rallyesport Talent, kehrte aber in die Formel 1 zurück Zoom

Tatsächlich hatte Räikkönen Mühe, das Limit richtig einzuschätzen. Auch die Zusammenarbeit mit einem Copiloten war für den damaligen Citroen-Piloten, dessen Rallye-Ausflug von Red Bull unterstützt wurde, eine große Herausforderung. Obwohl der große Durchbruch nicht gelang, blickt Räikkönen gerne auf die Zeit zurück.

"Die Atmosphäre ist freundlicher, weil man nicht direkt gegeneinander fährt", fällt ihm ein Unterschied zur Formel 1 auf. "Man fährt gegen die Uhr, also gibt es keine direkten Kämpfe, die man mit dem anderen austrägt. Ich habe das wirklich genossen und würde im Nachhinein nichts ändern."

Doch warum trennte sich Räikkönen Ende 2009 von Ferrari, um 2014 wieder nach Maranello zurückzukehren? "Da gab es viele Gründe", antwortet Räikkönen. "Sie wollten damals offensichtlich etwas anderes. Ich hatte einen Vertrag, aber alles wurde geklärt. Ich war damals ganz zufrieden, das Team zu verlassen."