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Kein Sponsor im Rücken: Merhis Zukunft offen

Der Fahrerwechsel bei Manor-Marussia hat finanzielle Hintergründe - Ohne Sponsor ist es für Roberto Merhi schwierig - Einsätze nur noch in Russland und Abu Dhabi

(Motorsport-Total.com) - Die USA hat wieder einen Grand-Prix-Fahrer. Überraschend erhielt Alexander Rossi in den Tagen vor Singapur von Manor-Marussia die Zusage, fünf der verbleibenden sieben Rennen der Saison zu bestreiten. Auf der anderen Seite muss Roberto Merhi sein Cockpit räumen. Der Spanier saß seit Melbourne im Auto, obwohl lange klar war, dass Merhi im Falle des Falles für einen finanzkräftigen Fahrer weichen müsste. Nun ist dieser Fall eingetreten.

Roberto Merhi

Roberto Merhi wird nur noch in Russland und Singapur fahren Zoom

Die beiden Fahrer wurden erst informiert, als sie in Singapur angekommen waren. "Hier nicht zu fahren, ist schwierig", muss Merhi eingestehen. "Ich habe mich seit Monaco auf Singapur gefreut, denn dort war ich gut unterwegs", sagt er dem TV-Sender 'Antena 3'. Im Sommer gab Merhi seinen Paralleleinsatz in der Formel-Renault 3.5 auf, um sich voll und ganz auf die Formel 1 konzentrieren zu können.

Der Hauptgrund für den Fahrerwechsel liegt wie so oft in der Formel 1 beim lieben Geld. Merhi hat keinen finanzstarken Sponsor im Rücken. Deshalb war es von Saisonbeginn nur eine Frage der Zeit, wann er aus dem Auto aussteigen müsste. "Vor 48 Stunden dachte ich noch, dass ich fahren würde. Diese Situation kann passieren. Wir wussten, dass es passieren könnte. Gott sei Dank ist es recht spät passiert. Ohne finanzielle Unterstützung und ohne Sponsoren ist es für mich schwierig, weiterzumachen."

In Singapur sitzt nun Rossi im Auto. Bei den Rennen in Russland und Abu Dhabi darf Merhi wieder ans Steuer, denn der US-Amerikaner wird an jenen Rennwochenenden in der GP2-Serie fahren. Rossi gewann in der Nachwuchsserie in diesem Jahr zwei Rennen und ist in der Meisterschaft hinter McLaren-Junior Stoffel Vandoorne Zweiter. Der Meistertitel ist für Rossi praktisch außer Reichweite. Für Merhi geht es bei seinen beiden künftigen Einsätzen darum, sich für die Zukunft zu empfehlen. "Ich werde mein Bestes geben, obwohl ich nicht glaube, dass uns die Strecken entgegenkommen."

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