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Kamerahersteller GoPro steigt in die Formel 1 ein

Das Formel-1-Team Red Bull hat mit dem Kamerahersteller GoPro einen neuen Partner gewonnen: Spektakuläre Videos sind geplant

(Motorsport-Total.com) - Zwei Trendsetter spannen in der Formel 1 zusammen. Das Red-Bull-Team hat GoPro als neuen Partner gewonnen. Der US-amerikanische Hersteller von kompakten Action-Kameras wird offizieller Lieferant des Teams und will zusammen mit Red Bull "spezielle Formel-1-Inhalte für digitale und soziale Kanäle sowie Features über Filmtage, Fahreraktivitäten sowie einzigartige Live-Aktivitäten", produzieren, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Nico Rosberg

GoPro-Kameras kommen auch in der Formel 1 immer wieder zum Einsatz Zoom

Daniel Ricciardo freut sich bereits auf die Kooperation mit dem neuen Partner. "Das ist eine ziemlich coole Partnerschaft. Red Bull macht Dinge immer ein bisschen anders, und genau so ist es wohl bei GoPro", so der Australier. "Es wird bestimmt einige ziemlich verrückte Ideen geben, und ich werde wohl derjenige sein, der am Steuer sitzt und sie umsetzt."

Teamkollege Daniil Kwjat bekennt: "Ich bin schon lange Fan von GoPro. Einige Sachen, die sie mit ihren Kameras produzieren, sind echt toll. Mit ihnen als offiziellen Partner öffnen sich uns viele Möglichkeiten."

GoPro ist mit seinen kompakten, wasserdichten Kameras aus der Sportwelt nicht mehr wegzudenken und längst mehr als ein "Spielzeug" für Extremsportler. Auch im Motorsport kommen die Kameras des US-Herstellers bei Filmtagen, Showruns oder Tests immer wieder zum Einsatz - auch in der Formel 1.


Helm-Kamera: Als wäre man selbst im Cockpit!

Spektakuläre Aufnahmen aus der Sicht von Ryan Hunter-Reay in St. Petersburg Weitere Formelsport-Videos

Durch ihre kompakte Bauweise und das geringe Gewicht bieten sich besondere Einsatzmöglichkeiten. So sorgte IndyCar-Pilot Ryan Hunter-Reay unlängst mit einem Onboard-Video für aufsehen, das die Fahrt aus dem Blickwinkel des Piloten zeigt. Dazu hatte er eine GoPro-Kamera am Helmvisier befestigt.

WTCC-Pilot Tom Coronel bestückt sein Auto bei der Testsession im Vorfeld der Rennwochenenden regelmäßig mit bis zu acht GoPros und kann damit unterschiedlichste Blickwinkel liefern. Mittels spezieller Vorrichtungen lassen sich mit mehreren Kameras 360-Grad-Videos drehen, in welchen der Nutzer per Mausklick selbst die Perspektive verändern kann.

Daher ist der Schritt in die Formel 1 für GoPro mehr als nachvollziehbar, zumal es nicht das erste Engagement im Motorsport ist. 2015 kooperierte das Unternehmen mit dem Nissan-Werksteam, das bei den 24 Stunden von Le Mans antrat.

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