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Jordan: Fisichella ist besser als Ralf Schumacher

Jordan-Honda-Teamchef Eddie Jordan glaubt, dass Giancarlo Fisichella besser als BMW-Williams-Fahrer Ralf Schumacher ist

(Motorsport-Total.com) - Nachdem Giancarlo Fisichella 1997 schon einmal bei Eddie Jordan fuhr, gibt der Italiener in diesem Jahr sein Comeback bei den "Gelben". In seiner ersten Saison im Jordan-Team fuhr "Fisico" an der Seite von Ralf Schumacher, der in der vergangenen Saison mit dem BMW-Williams-Team drei Rennen (San Marino, Kanada, Deutschland) gewinnen konnte. Trotzdem hält Teamchef Eddie Jordan Giancarlo Fisichella für den stärken Fahrer, obwohl dieser noch kein Rennen in der Formel 1 gewinnen konnte.

Eddie Jordan

Jordan-Teamchef Eddie Jordan will 2002 Vierter in der Konstrukteurs-WM werden

"Wir hatten Fisichella 1997 zusammen mit Ralf Schumacher und Giancarlo war bei weitem der überlegene Fahrer", wird Eddie Jordan von der britischen Sonntagszeitung 'Sunday Mirror' zitiert. Der Wahlmonegasse hatte an der Seite von Ralf Schumacher zehn der 17 Qualifyings gegen seinen Teamkollegen gewonnen und beendete die Saison mit 20 Punkten auf Platz acht der Fahrerweltmeisterschaft. Der heutige Wahlschweizer musste sich derweil mit 13 Punkten auf Rang elf zufrieden geben. Ohnehin ist die Bilanz von Giancarlo Fisichella gegen seine Teamkollegen beeindruckend. In insgesamt 91 Qualifikationstrainings war er 65 Mal schneller als der Teamkollege.

Vermutlich wird er auch in diesem Jahr diese Bilanz fortsetzen können, wenn er gegen den Formel-1-Debütanten Takuma Sato antreten wird. Schließlich muss sich der Japaner an das gesamte Umfeld der Formel 1 erst noch gewöhnen. Giancarlo Fisichella hingegen bestreitet 2002 seine siebte Saison in der Königsklasse des Motorsports. "Er kommt zurück zu uns, um mehr zu erreichen und kann zeigen, was für ein ausgezeichneter Fahrer er ist", fuhr der 53-jährige Teamchef fort.

Zusammen mit seinen beiden neuen Fahrern möchte Eddie Jordan an jene erfolgreiche Saison von 1999 anknüpfen. Damals war sein Team mit 61 Punkten Dritter in der Konstrukteursweltmeisterschaft geworden. Und der damalige Topfahrer des Teams, Heinz-Harald Frentzen, hatte im drittletzten Rennen der Saison sogar noch theoretische Chancen auf den Fahrertitel. Dies jedoch 2002 zu wiederholen wird schwierig, da Ferrari, McLaren-Mercedes und BMW-Williams vermutlich auch in diesem Jahr allen anderen Teams eine Wagenlänge voraus sein werden. Deshalb räumt Eddie Jordan ein: "Wir wollen wieder unter die ersten vier Teams kommen", womit der Ire dem Sauber-Petronas-Team den vierten Platz in der Konstrukteursweltmeisterschaft streitig machen will. "Wir haben ein enorm talentiertes und engagiertes Team und sie sind genauso entschlossen wie ich die Kritiker verstummen zu lassen."

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