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Johnny Herbert fordert Abschaffung der Getriebestrafen

Nach der Strafenserie gegen Sebastian Vettel fordert Johnny Herbert die Abschaffung der Getriebestrafen - Er würde lieber die Teams direkt bestrafen

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel hatte zuletzt nicht gerade viel Glück. Sowohl in Spielberg als auch in Silverstone musste das Getriebe an seinem Ferrari noch vor dem Qualifying gewechselt werden. Die Konsequenz: Der viermalige Champion musste in der Startaufstellung jeweils um fünf Plätze nach hinten. Auch Nico Rosberg bekam nach einem Crash in Österreich und dem folgenden Getriebewechsel die gleiche Strafe. Ex-Formel-1-Pilot und TV-Experte Johnny Herbert fordert die FIA nun zum Umdenken auf.

Bernie Ecclestone

Ob Johnny Herbert schon mit Bernie Ecclestone gesprochen hat? Zoom

"Das ist jetzt schon das zweite Rennen in Serie, in dem das passiert", ärgert sicher Herbert im Gespräch mit 'Sky' über die Vettel-Strafe und ergänzt: "Nico Rosberg hat im vergangenen Rennen auch eine Strafe bekommen. Das zeigt, wie fragil diese Getriebe sind - oder vielleicht das ganze Auto. Es ist furchtbar, denn er (Vettel; Anm. d. Red.) hat nichts falsch gemacht. Aber wer bekommt die Strafe? Der Fahrer!"

"Es sollte nicht der Fahrer sein, der bestraft wird", fordert Herbert und erklärt: "Wir wollen sehen, dass er sich für die erste oder zweite Reihe qualifizieren kann - und dort auch bleiben darf. Wir wollen nicht, dass er durch diese Strafe um fünf Plätze nach hinten geworfen wird. Das macht das Rennen für uns Zuschauer etwas langweiliger. Ich weiß nicht, ob es möglich ist, das Team in irgendeiner Art zu betrafen, aber letztendlich ist es ihre Schuld."


Fotostrecke: F1 Backstage: Silverstone

Herbert war von 1989 bis 2000 in der Formel 1 aktiv und feierte seine größten Erfolge 1995 als Teamkollege von Michael Schumacher bei Benetton. In jener Saison konnte er zwei Rennen gewinnen, darunter auch sein Heimrennen in Silverstone. Zuletzt sorgte der heutige TV-Experte im April für Aufsehen, als es Fernando Alonso kritisierte, woraufhin es live im englischen Fernsehen zu einem kurzen Wortgefecht zwischen den beiden kam.

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