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James Key: Umworbener Technikchef dementiert Wechsel

Der angeblich von Ferrari umworbene Technikchef James Key möchte Toro Rosso treu bleiben und erteilt Wechselgerüchten eine Absage: "Möchte bleiben, wo ich bin"

(Motorsport-Total.com) - Toro Rossos Technikchef James Key hat möglichen Wechselabsichten eine Absage erteilt: "Ich besitze bei Toro Rosso noch einen langfristigen Vertrag und wir haben noch viel Arbeit vor uns. Im Moment denke ich also an überhaupt nichts anderes", unterstreicht der Brite. Key gehört zu den gefragtesten Leuten im Formel-1-Fahrerlager und war italienischen Meldungen zufolge mit Ferrari in Verbindung gebracht worden.

James Key

Toro Rossos Technikchef James Key möchte seinem Team treu bleiben Zoom

Doch bei Toro Rosso denkt man gar nicht daran, sein Juwel an die Konkurrenz abzugeben. Key leistete zuvor schon bei Force India oder Sauber einen hervorragenden Job und gilt als Schlüsselperson für den Aufschwung der Jungbullen. Mit dem STR11 ist dem Team ein starker Bolide gelungen, der selbst mit dem Handicap des veralteten Ferrari-Motors umgehen kann und den Rennstall derzeit auf Rang sechs in der Konstrukteurs-WM geführt hat.

"James ist ein extrem talentierter Konstrukteur. Er ist einer der besten seines Fachs", lobt auch Daniil Kwjat, der seit dem Rennen in Barcelona wieder dem Team Toro Rosso angehört. "Mir fällt auf, dass Toro Rosso wahrscheinlich eines der Teams ist, das beim Chassis die meisten Fortschritte gemacht hat. Das ist in Anbetracht des Budgets sehr beeindruckend", so der Russe weiter, der viel von den Ingenieursfähigkeiten hält: "Man muss die Jungs auch in Zukunft auf der Rechnung haben."

Dass Key an Bord bleibt, dürfte auch im Sinne von Red Bull sein, die auch viele Verträge von Toro Rosso über die Mutterfirma laufen lassen, wie der kurzfristige Fahrertausch von Kwjat und Max Verstappen zeigt. Red Bull könnte Key langfristig als Nachfolger von Designer Adrian Newey aufbauen, der sich schrittweise aus der Formel 1 zurückzieht und nur noch einen kleinen Beitrag zu den Aktivitäten von Red Bull leistet.

Key selbst will sich aber vorerst mit keinem anderen Team beschäftigen: "Ich möchte bleiben, wo ich bin", sagt er überdeutlich. "Wir haben eine großartige Gruppe, und es gibt noch viel zu tun. Fürs erste bleibe ich daher bei Toro Rosso."

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