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Irvine: Rennkommissare mischen sich zu stark ein

Eddie Irvine weiß, dass der Job der Kommissare nicht einfach ist, findet aber, dass sie mit ihrer Einmischung manchmal das Rennergebnis manipulieren

(Motorsport-Total.com) - Lewis Hamilton ist derzeit Stammgast bei den FIA-Rennkommissaren und hat für Valencia vor allem einen Wunsch: "Dass ich diesmal nicht in ihr Büro zitiert werde!" Aber nicht nur der McLaren-Pilot, auch andere Fahrer erhielten diese Saison schon die eine oder andere Strafe. Eddie Irvine findet das übertrieben: "Sie manipulieren damit die Ergebnisse", kritisiert er die Kommissare via 'Autosport'.

Eddie Irvine

Eddie Irvine ist mit manchen Entscheidungen nicht einverstanden

"Viele kleine Leute wollen große Entscheidungen treffen", sagt der Vizeweltmeister von 1999. "Lewis kam am Start in Kanada von zu weit hinten und hat Webber umgedreht, wurde aber nicht bestraft. Di Resta hat sich verschätzt, traf Heidfeld und ruinierte sein eigenes Rennen, bekam dafür aber eine Durchfahrstrafe. Wenn es eine gefährliche Attacke ist, dann muss das unterbunden werden, aber wenn sie sich in diese kleinen Rennunfälle einmischen, manipulieren sie damit nur die Ergebnisse."

"Es sind schwierige Entscheidungen", nimmt er die Kommissare zwar teilweise in Schutz, "aber ich sehe das so: Wenn jemand eine echte Attacke versucht und die nicht klappt, gut. Wenn er sorglos ist, kann man darüber diskutieren. Aber nur wenn er etwas wirklich Gefährliches anstellt, dann muss etwas unternommen werden."

Eine seiner Ängste ist offenbar, dass die Kommissare zu oft mit Strafen eingreifen und damit die Fahrer einschüchtern, sodass diese vor jeder Attacke erstmal darüber nachdenken, ob sie mit einer Strafe rechnen müssen oder nicht - und im Zweifel lieber weiter brav hinterherfahren...

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