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In Malaysia noch stärker? Marcus Ericsson will sich steigern

Sauber-Pilot Marcus Ericsson hat nach seinen ersten WM-Punkten Blut geleckt und will sich in Malaysia noch weiter verbessern - Sind erneut Zähler möglich?

(Motorsport-Total.com) - In Australien holte Marcus Ericsson Platz acht und damit die ersten WM-Punkte seiner Formel-1-Karriere. Trotzdem konnte der Schwede in Melbourne nicht mit seinem Sauber-Teamkollegen Felipe Nasr mithalten, der bei seinem Debüt in der Königsklasse sensationell auf Rang fünf fuhr. Daher ist Ericsson davon überzeugt, dass er noch Luft nach oben hat. In Malaysia will sich der 24-Jährige daher noch einmal steigern.

Marcus Ericsson

Marcus Ericsson will auch in Malaysia wieder um Punkte kämpfen Zoom

"Ich bin aufgewacht und habe mich gefragt, wie ich es beim nächsten Mal noch besser machen kann", schildert der Schwede seinen Montagmorgen nach dem Saisonauftakt und ergänzt: "Natürlich war es ein schönes Gefühl, meine ersten Punkte zu sammeln. Aber meine Gedanken haben sich um Malaysia gedreht und darum, wie ich es noch besser machen kann."

"In Melbourne war ich vom Qualifying etwas enttäuscht. Ich denke, das hat auch mein Rennen etwas beeinflusst. Ich habe mit meinen Ingenieuren gearbeitet, damit das nicht noch einmal passiert", so Ericsson, für den beim Saisonauftakt gleich nach Q1 Feierabend war. Er berichtet: "Wir haben analysiert, was schiefgelaufen ist. Wir hatten nicht viel Zeit auf der Strecke, was uns etwas geschadet hat."

Van der Garde kein Thema mehr

"Vielleicht waren wir etwas zu optimistisch, den ersten Versuch im Qualifying auf den harten Reifen anzugehen. Dann hatten wir nur noch einen Versuch auf den weichen Reifen, während andere zum Beispiel zweimal die weichen Reifen wählten. Daraus haben das Team und ich gelernt", ist sich der Schwede sicher, der in Australien aufgrund der Situation rund um Giedo van der Garde das komplette erste Freie Training auslassen musste.


Fotostrecke: FIA-Fast-Facts Malaysia

"Es ist heißer", antwortet der Schwede mit einem Lachen auf die Frage, was an diesem Wochenende anders sei, wird dann jedoch wieder ernst und erklärt: "Es war das vergangene Mal ganz sicher nicht perfekt. Aber es ist ein neues Wochenende und wir haben starke Ergebnisse aus Melbourne mitgebracht, auf die wir aufbauen können. Man kann spüren, dass alle im Team positiv eingestellt sind und sich auf das Wochenende freuen. Es ist toll zu sehen, welche Energie alle auf diesen Ergebnissen ziehen."

"Es ist toll zu sehen, welche Energie alle auf diesen Ergebnissen ziehen." Marcus Ericsson

In Sepang kann das Team sich nun voll und ganz auf das Geschehen auf der Strecke konzentrieren und muss sich keine Gedanken um Gerichtsprozesse oder ähnliches machen. Wird sich das auch im Ergebnis widerspiegeln? "Vergangenes Jahr ging ich ins Rennen und hoffte, dass es ein Gewitter oder so etwas geben würde. Ansonsten hatte ich keine Chance auf Punkte. Für mich persönlich ist das ein großer Unterschied", freut sich Ericsson jedenfalls.

Wo steht Sauber wirklich?

Trotzdem weiß der Schwede, dass er seine ersten WM-Punkte auch den Problemen der anderen Teams in Australien zu verdanken hat: "Dadurch haben wie natürlich einige Positionen gewonnen. Ich denke, dass wir noch etwas abwarten müssen, um zu sehen, wie konkurrenzfähig wir sind. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir um Punkte kämpfen können. Das ist im Vergleich zum vergangenen Jahr ein großer Fortschritt."


Fotostrecke: GP Australien, Highlights 2015

Sollten in Sepang mehr Autos ins Ziel kommen als in Melbourne, wo nur elf Piloten die Zielflagge sahen, wird Sauber wohl deutlich härter um weitere Punkte kämpfen müssen. "Es gibt ein paar neue kleine Teile, aber nichts Größeres", erklärt Ericsson im Hinblick auf Upgrades und ergänzt: "Es ist aufgrund der Hitze ein ganz anderer Ort, also müssen wir einige Dinge anpassen. Aber insgesamt ist das Paket ziemlich ähnlich."

"Wir müssen noch etwas abwarten, um zu sehen, wie konkurrenzfähig wir sind." Marcus Ericsson

Die Punkte in Australien haben Ericsson und Sauber jedenfalls Mut für alle weiteren Aufgaben gemacht. "Wir haben einen guten Plan für das Jahr und sind zuversichtlich", erklärt der 24-Jährige. In Malaysia wird sich allerdings erst noch zeigen müssen, ob das Team die guten Eindrücke aus Australien bestätigen kann.

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