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Hülkenberg über Red-Bull-Cockpit: Nach Perez-Sieg war es vorbei

Nico Hülkenberg trauert dem verpassten Cockpit bei Red Bull nach und nennt den Ausschlag für den Mexikaner - Vettel wird Saison bei Aston Martin zu Ende fahren

(Motorsport-Total.com) - Nico Hülkenberg muss sich auch 2021 mit der Reservistenrolle in der Formel 1 zufriedengeben. Dabei sah es lange danach aus, als hätte der Deutsche eine gute Chance auf das Renncockpit von Alexander Albon bei Red Bull: "Das war in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres. Aber es war vorbei, als Checo (Sergio Perez; Anm. d. Red.) angefangen hat, gute Leistungen zu zeigen."

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg bleibt auch in diesem Jahr nur die Ersatzrolle Zoom

Der Mexikaner war im Saisonfinish der Shootingstar der Formel 1 und konnte in Bahrain völlig überraschend seinen ersten Grand-Prix-Sieg holen, nachdem er nach der ersten Runde noch Letzter war. "Danach war es vorbei", deutet Nico Hülkenberg gegenüber 'Ziggo Sport' an, dass Perez' Erfolg den endgültigen Ausschlag gab.

Und so muss Hülkenberg nun von außen verfolgen, wie sich sein ehemaliger Teamkollege bei Red Bull schlägt und etwa beim Qualifying von Imola in die erste Startreihe fährt. "Ich schaue mir das besser nicht an, sonst heule ich", scherzt der Deutsche etwas wehmütig. Doch er muss: Als TV-Experte von Servus TV schaut und analysiert er in dieser Saison die Formel 1.

Zudem hat der Deutsche auch eine sportliche Rolle in dieser Saison. Hülkenberg ist Reservepilot von Aston Martin und auch von Mercedes, wo er sich die Aufgabe jedoch mit Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries teilen muss. Das ist laut Hülkenberg "nur ein kleiner Job", weil es dabei nur um die Rennen geht, in denen die anderen beiden in der Formel E und der WEC unterwegs sind.


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"Ein paar Mal in diesem Jahr sind sie nicht verfügbar. Und für diese Rennen bin ich der Mann", sagt Hülkenberg. Ansonsten steht er Aston Martin regulär zur Verfügung, für deren Vorgänger Racing Point er auch 2020 bei drei Rennen einspringen durfte.

Apropos Aston Martin: Vielleicht ergibt sich dort auch eine Möglichkeit, sollten die Leistungen von Sebastian Vettel nicht besser werden. Der viermalige Weltmeister hat bislang Startschwierigkeiten und blieb bislang deutlich unter seinen Möglichkeiten.


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Doch darauf angesprochen, winkt Hülkenberg ab: "Nein, ich denke nicht. Ich glaube, dass er die Saison dort zu Ende fahren wird", will er von einem Fahrertausch nichts wissen. "Er braucht noch etwas Zeit und fühlt sich noch nicht wohl. Das kann man auf der Stoppuhr sehen. Aber das ist nicht meine Entscheidung."

Für 2022 werden die Karten mit dem neuen Reglement neu gemischt. Für Hülkenberg könnten sich so ebenfalls noch einmal Chancen in der Formel 1 eröffnen. Allerdings werden diese im Laufe der Zeit nicht größer - und der Deutsche setzt bereits das zweite Jahr in Folge aus.

Er weiß, dass er sich nach Alternativen umsehen muss, wenn in der Formel 1 kein Platz frei wird. "Ich muss dann schauen, was ich mache", sagt er. "Racing ist in meinem Blut. Ich vermisse es."

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