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HRT berauscht sich am Kampf mit Glock

Für die HRT-Piloten war der Zweikampf mit Timo Glock der Höhepunkt des Rennens - Narain Karthikeyan fällt mit gebrochener Lenkung aus

(Motorsport-Total.com) - Die HRT-Piloten, die in der Regeln einsam am Ende des Feldes ihre Runden drehen, durften sich heute beim Großen Preis von Ungarn über einen Zweikampf freuen. Nach seinem Dreher in der Anfangsphase fiel Timo Glock hinter Pedro de la Rosa und Narain Karthikeyan zurück, erst beim zweiten Boxenstopp zog der Deutsche wieder an den HRT vorbei. De la Rosa beendete das Rennen als letzter gewerteter Fahrer auf Position 22, Karthikeyan musste sein Auto fünf Runden vor Rennende mit defekter Lenkung abstellen.

Pedro de la Rosa, Narain Karthikeyan

Pedro de la Rosa und Narain Karthikeyan setzten auf eine Drei-Stopp-Strategie Zoom

"Es war ein anstrengendes aber schönes Rennen", sagt de la Rosa. "Es war sehr heiß, aber wir hatten eine gute Pace. Wir haben eine Zweit-Stopp-Strategie gewählt, haben mit den mittelharten Reifen begonnen, haben diese auch beim ersten Stopp genommen und sind dann auf weich gewechselt. Am Ende sag ich Glock vor mir, dessen Reifen oft blockiert haben, aber bevor ich ihn überholen konnte, war das Rennen schon vorbei."

"Die blauen Flaggen haben mir dabei auch nicht geholfen. Alles in allem bin ich zufrieden, es war ein Rennen, bei dem man durchkommen musste. Für die zweite Saisonhälfte haben wir einige Upgrades geplant, die uns hoffentlich einen Schritt nach vorne bringen, denn wir müssen vor die Marussia kommen. Jetzt können wir uns ein paar Tage lang ausruhen und unsere Akkus aufladen", so der Spanier.


Fotos: HRT, Großer Preis von Ungarn, Sonntag


"Ich hatte einen guten Start, konnte Pedros Tempo mitgehen und fuhr nach seinem Dreher vor Glock. Aber nach meinem ersten Boxenstopp war er auf den weichen Reifen sehr stark. Ich fuhr auf den mittelharten Reifen, und er überholte mich", blickt Karthikeyan auf den Zweikampf mit dem Deutschen zurück.

"Es war auch sehr schwierig mit den blauen Flaggen zurechtzukommen, vor allem weil es so viele davon gab. Fünf Runden vor dem Rennende zog das Auto nach rechts. Das wurde immer schlimmer und am Ausgang von Kurve drei ist die Lenkung gebrochen. Wir müssen uns ansehen, was da genau passiert ist. Es war ein hartes Rennen, aber wir müssen unsere Arbeit fortsetzen, um verbessert aus der Sommerpause zu kommen", meint der Inder.

"Es war für uns ein interessantes Rennen, denn wir haben vom Start bis ins Ziel mit Glock gekämpft", sagt Teamchef Luis Perez-Sala. "Narain und Pedro lagen bis zur Rennhalbzeit vor ihm, aber dann hat er uns beim zweiten Boxenstopp überholt. Pedro hatte ihn am Ende im Blickfeld, aber es sollte nicht sein. Obwohl wir hinter unseren Rivalen ins Ziel gekommen sind, hatten wir eine gute Pace. Der negative Aspekt ist das Aufhängungsproblem von Narain, welches wir jetzt untersuchen müssen."

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