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Horner: "Das Safety-Car hat uns etwas Luft verschafft"

Red Bull jubelt über den zweiten Monaco-Triumph der jungen Teamgeschichte - Christian Horner und Helmut Marko loben die fehlerfreie Fahrt von Sebastian Vettel

(Motorsport-Total.com) - Wie im vergangenen Jahr durfte Red-Bull-Teamchef Christian Horner über den Sieg beim Klassiker in Monaco jubeln. Diesmal triumphierte Sebastian Vettel von der Pole-Position aus. In einem engen Dreikampf behielt der Weltmeister alles unter Kontrolle. Im Gegensatz zu Fernando Alonso (Ferrari) und Jenson Button (McLaren) absolvierte der Deutsche nur einen Boxenstopp. In der Unterbrechung kurz vor Schluss wechselte der 23-Jährige die Reifen und fuhr die letzten Runden sicher ins Ziel.

Christian Horner

"Es ist ein sehr spezieller Sieg. Bei allen Rennen gibt es die gleichen Punkte, aber einige Grands Prix sind bedeutungsvoller", streicht Horner die Wichtigkeit von Monaco heraus. "Es ist Sebastians erster Sieg in Monaco und der zweite für das Team. Er ist fantastisch gefahren. Alles hat super funktioniert. Der erste Stopp war nicht ideal, aber wir sind nicht in Panik verfallen und haben das Ruder herumgeworfen."

"Das Safety-Car hat geholfen, aber er hat den ersten Platz gut verteidigt. Ich glaube, er hätte es auch so geschafft. Das Safety-Car hat uns etwas Luft verschafft", sagt der Teamchef zu der engen Schlussphase und meint zu der Bosxenstoppstartegie: "Wir wussten, dass wir die Führung zu diesem Zeitpunkt abgegeben hätten. Wir mussten die beiden Jungs dahinter in Schach halten und es hat funktioniert."


Fotos: Red Bull, Großer Preis von Monaco


Auch Red-Bull-Konsulent Helmut Marko jubelt über den Triumph: "Es ist unglaublich. Die Leistungen von Sebastian Vettel gehen ins Unvorstellbare. Ich denke, man hat es gesehen: Unser Boxenstopp war nicht der beste. Es war ein Fehler, zu entscheiden, dass beide gleichzeitig hereinkommen sollen."

"Deshalb waren beide Boxenstopps außergewöhnlich schlecht. Vettel ist mit diesen Reifen danach ein tolles Rennen gefahren. Beim Abbruch sahen wir: Damit hätten wir ohne weiteres die Renndistanz geschafft. Er kontrollierte es so souverän. Der Druck von Alonso war für ihn eigentlich kaum vorhanden."

"Es war vor Spannung schon fast nicht mehr auszuhalten. Wir wussten nicht, in welchem Zustand seine Reifen waren. Wir wollten ihn nicht anfunken, um ihn nicht zu stören. Wir konnten nur anhand der Sektorzeiten sehen, dass die Reifen nicht dramatisch abbauten. Ein Wechsel war ein Alternativszenario, doch das hätte uns den Sieg gekostet. Die Reifen waren so gut. Die letzten Runden hätte er auf alle Fälle geschafft. Es war alles im grünen Bereich."

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