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Helmut Marko bestätigt Gespräch mit Vettels Rechtsanwälten

Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko spricht erstmals über den internen Fahrertausch und die Gerüchte über eine Rückkehr von Sebastian Vettel

(Motorsport-Total.com) - An den Gerüchten über eine Rückkehr von Sebastian Vettel zu Red Bull ist offenbar nichts dran: "Er hat einen Vertrag für nächstes Jahr", winkt Helmut Marko im Interview mit 'Sky' ab. Entsprechende Medienberichte seien "nur Gerüchte", auch wenn er zugibt: "Ich habe mit seinen Rechtsanwälten gesprochen. Aber da ging es um etwas anderes. Es war eine geschäftliche Angelegenheit, rein privat."

Sebastian Vettel, Christian Horner

Sebastian Vettel im Gespräch mit seinen ehemaligen Chefs von Red Bull Zoom

Zuletzt wurde im Formel-1-Paddock spekuliert, dass sich Red Bull auf der Suche nach einem Teamkollegen für Max Verstappen auch außerhalb des eigenen Kaders umsehen könnte, falls Alexander Albon den Erwartungen nicht entsprechen sollte. Der Name von Nico Hülkenberg fällt in diesem Zusammenhang. Jener von Vettel ebenso.

Aber: "Im Moment sind wir zufrieden mit unseren Fahrern", dementiert Marko. Auf den Einwand, das habe er auch in Ungarn gesagt, entgegnet er augenzwinkernd: "Aber vor dem Rennen!" Danach wurde bekanntlich Pierre Gasly zu Toro Rosso abgeschoben, obwohl Marko gerade noch erklärt hatte, der Franzose werde die Saison bei Red Bull beenden.

Mit dem internen Fahrertausch ist er bislang zufrieden: "Gasly ist im Toro Rosso eine sehr gute Zeit gefahren, und Albon kommt mit dem Red Bull sehr gut zurecht. Ich denke, es war ein Erfolg", fühlt sich Marko bestätigt. Zwar belegte Albon im Abschlusstraining den letzten Platz, doch das lag daran, dass er sich auf Longruns konzentrierte. Gasly wurde Zehnter und war schneller als Daniil Kwjat.

Dass Albon dieses Wochenende mit einem neuen Motor fährt und daher eine Grid-Strafe in Kauf nehmen muss, war von Red Bull bewusst so geplant: "Das war Absicht. Wir haben ihm einen neuen Motor gegeben, damit der Druck im Qualifying nicht so groß ist. Wenn er von hinten startet, kann er seinen Rennspeed langsam aufbauen", erklärt Marko.

Mit Albons Leistung ist er zufrieden: "Ich hatte ein langes Gespräch mit ihm. Da habe ich ihm gesagt: 'Das wird nicht leicht. Wenn wir dich nehmen, packst du das?' Und er sagte: 'Ja. Ich träume schon mein ganzes Leben von der Formel 1. Jetzt bekomme ich meine Chance. Ich mache mir keine Sorgen.'"

"Er ist sehr bodenständig und hat bisher alles richtig gemacht. Und er macht nicht den Anschein, nervös zu sein oder unter besonderem Druck zu stehen", findet der Österreicher.

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