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Heidfeld durch Motorensituation gehandicapt

Nick Heidfeld erklärt, warum ihn das Erbe von Pedro de la Rosa bremst, und er spricht über sein bisheriges Comeback in der Formel 1

(Motorsport-Total.com) - 1:2 im Qualifying-, 6:10 im Punkteduell gegen Kamui Kobayashi - aber Nick Heidfeld ist mit seinem Comeback in der Formel 1 bisher zufrieden: "Ich finde schon", antwortet er auf die Frage, ob er den Erwartungen bisher gerecht geworden ist. Denn dafür, dass er ohne Testfahrten in den Sauber eingestiegen ist, habe er sich recht akzeptabel geschlagen.

Nick Heidfeld

Nick Heidfeld freut sich auf das Wochenende in Interlagos bei São Paulo Zoom

"Ich finde, ich darf mit dem zufrieden sein, was ich in so kurzer Zeit erreicht habe", sagt Heidfeld. "Aber im Nachhinein betrachtet muss ich zugeben, dass Singapur schwierig war. Vor allem im Qualifying war ich nicht am Limit des Autos, aber ansonsten war es richtig. Schade nur, dass Pedro am Saisonbeginn mit den Motoren so viel Pech hatte, denn dadurch haben meine Motoren alle schon viele Kilometer drauf. Sonst hätte ich es in Suzuka und Südkorea ins dritte Qualifying geschafft."

Dass er gegen Rookie Kobayashi so große Schwierigkeiten hat, sich durchzusetzen, liegt vor allem an den starken Leistungen des jungen Japaners und natürlich auch am späten Start in die Saison, aber Heidfeld schleppt sozusagen auch den Rucksack seines Vorgängers Pedro de la Rosa mit sich herum. Denn der hatte am Saisonbeginn drei Motorschäden, weshalb die Heidfeld-Motoren schon etwas mehr Kilometer auf dem Buckel und dementsprechend weniger Kick haben.

"Das Team und Ferrari geben ihr Bestes, aber wenn du am Saisonbeginn bei sehr niedrigem Kilometerstand drei Motorschäden hast, dann ist das das logische Ergebnis", erklärt der 33-Jährige. "Ich fahre nicht drehzahlbeschränkt, aber die Motoren haben viel mehr Kilometer drauf und sind nicht mehr so frisch. Da fehlt ihnen der letzte Leistungskick. Ich freue mich schon auf Abu Dhabi, denn das wird das einzige Rennen sein, wo ich diesbezüglich nicht groß im Nachteil bin."

Für das kommende Wochenende erwartet er sich aber auch einiges: "Ich mag die Strecke hier und habe schöne Erinnerungen an sie, denn 2001 habe ich im Regen mein erstes Podium geholt. Am Samstag könnte es wieder regnen. Es wird also aufregend, vor allem hinsichtlich der Weltmeisterschaft. Gemischte Wetterverhältnisse sind für Teams wie uns, die normalerweise keine Chance auf das Podium haben, immer eine gute Gelegenheit."

¿pbvin|512|3250||0|1pb¿Aber: "In Südkorea waren wir im Nassen eher langsamer als die Konkurrenz. Das ist nicht normal und war enttäuschend. Aber zumindest haben wir Punkte geholt", erinnert sich Heidfeld an das Rennen in Yeongam, das er als Neunter beendete. Mindestens ein solches Ergebnis soll auch in São Paulo her, wenngleich ihm klar ist, dass Sauber die besten Strecken für den C29 zumindest der Papierform nach bereits hinter sich gebracht hat.

"Unser Auto ist in mittelschnellen bis schnellen Kurven sehr gut, wie man in Suzuka gesehen hat", weiß Heidfeld. "Langsame Kurven liegen uns weniger, genau wie lange Geraden, aber davon gibt es hier einige. Unser F-Schacht funktioniert zwar, aber andere funktionieren besser, insbesondere Renault und McLaren." Allerdings ist das nicht besonders tragisch, schließlich ist das Team in der Konstrukteurs-WM ohnehin auf Platz acht einzementiert...

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